Heizzentralen - Eine Produktbeschreibung

Heizzentralen sind die Zusammenfassung aller Elemente, die für die Wärmeaufbereitung (Raumwärme und Warm- Trinkwasser) eines Gebäudes nötig sind.


Eine Heizzentrale ist die Addition aller Geräte, die für die Heizung eines Gebäudes nötig sind oder für der Raum, in dem sie sich befinden. Heizzentralen können aus dem Heizofen, der Umwälzpumpe, dem Rohrsystem für Wärmeverteilung, dem Pufferspeicher, Wärmetauscher, Brauchwasserspeicher, Abgasanlage, Lagerräume für Brennmaterial und Verbrennungsrückstände, Regelungsanlagen und Anschlüsse für eine Solaranlage bestehen. Möglich ist auch eine Verbindung mit einem Generator, der überschüssige Wärmeleistung in elektrischen Strom umwandelt. Besonders bei großen Gebäuden ist es wichtig, dass sich die Heizzentrale möglichst im Zentrum des Gebäudes befindet, um lange Leitungen und damit verbundene Wärmeverluste zu vermeiden.

Installation von Heizzentralen

  • Wenn sich im Normalfall Heizzentralen im Keller befinden, ist es auch möglich, die Heizzentrale im Dachgeschoß unterzubringen. Voraussetzung hierfür ist, dass kein natürlicher Schornsteinzug nötig ist, dass Gebäudelasten nicht überschritten werden, Fluchtwege vorhanden sind und eine einfache Wartung und Montage müssen möglich sein.
  • Wichtig ist auch, dass jeder Heizofen Frischluftzufuhr, die für die Verbrennung benötigt wird, erhält. Sollte diese nicht gewährleistet sein, ist es sinnvoll, die Heizzentrale mit einer Lüftung auszustatten. Heizzentralen für größere Gebäude können auch in einem eigenen Gebäude oder einem Gebäudeteil untergebracht werden.
  • Neuerdings ist es auch möglich, eine komplette Heizzentrale fertig installiert zu kaufen. Hierfür ist nur ein betoniertes Fundament und alle Anschlüsse nötig. Die komplette Heizzentrale kommt per LKW und ist in wenigen Stunden einsatzbereit.

Der Heizkessel

  • Das Herzstück von Heizzentralen, der Heizkessel, kann mit festen Brennstoffen wie Kohle, Holz, Stroh oder Biomasse (Getreidesorten) betrieben werden. Als flüssige Brennstoffe werden Heizöl, Biodiesel oder Pflanzenöle verwendet, und als gasförmige Brennstoffe kommen Flüssiggas, Biomethan oder Erdgas in Frage.
  • Bei Holzheizungen werden Holzpellets, Pressholz oder herkömmliches Brennholz verwendet. Holzpellets werden aus Sägespänen, welche als Abfallprodukt anfallen, produziert oder auch in Gebieten mit hohem Waldanteil aus Holzsorten, die industriell unbrauchbar sind, zerhäckselt und zu Holzpellets verarbeitet.
  • Während Holzöfen mit herkömmlichem Brennholz nur per Hand betrieben werden können, lassen sich Holzpellets, Heizöl und Erdgasheizungen komplett automatisieren und computerunterstützt steuern.