Hekla Lava – Hilfe bei Fersensporn

Hekla Lava ist ein bewährtes homöopathisches Mittel bei Knochenerkrankungen, das sich beim schmerzvollen Fersensporn besonders bewährt hat.


Der 1491 Meter hohe Mount Hekla ist ein bekannter isländischer Vulkan im Nordosten von Reykjavik. Streng genommen ist Hekla Lava keine Asche im eigentlichen Sinne, sondern so genannte Tephra, ein leichtes silikathaltiges Eruptionsmaterial, das eine große Menge Fluoride bindet und aufgrund seiner Leichtigkeit weit entfernt vom Vulkan selbst niedergeht. Als homöopathisches Mittel hat es sich bewährt bei Abnutzungserscheinungen, Entzündungen und wenn Finger- oder Zehengelenke schmerzen. Auch bei Fersensporn, Kieferknochenschwund oder Osteoporose wird Hekla Lava eingesetzt. Zudem fördert es das Einwachsen von Zahnimplantaten und hilft gegen Zysten im Kieferknochen. Das Mittel wurde eher zufällig im 19. Jahrhundert von einem britischen Arzt auf Island entdeckt.

Hilfe bei Fersensporn
Insbesondere beim Fersensporn wird Hekla Lava, das als eines der weniger bekannten homöopathischen Mittel gilt, gern von Homöopathen verordnet. Verspricht doch die Behandlung mit der Vulkanasche Abhilfe bei dieser äußerst schmerzhaften Knochenveränderung am Fersenbein. Beim Fersensporn handelt es sich um einen dornartigen, knöchernen Sporn, der sich am Ansatz einer überbeanspruchten Sehne und der Sehnenplatte der Fußsohle bildet. Er verursacht stechende Schmerzen, die jeden Schritt zur Qual werden lassen. Vom Fersensporn betroffen sind vor allem Übergewichtige, Wochenendsportler oder Personen mit einer nicht korrigierten Fußfehlstellung. Da das stoßdämpfende Fettpolster unter dem Fuß mit zunehmendem Alter schrumpft, tritt das Phänomen bei Männern und Frauen mittleren Alters besonders häufig auf. Bei ständiger Überbelastung bildet sich so der Fersensporn. Mit Hilfe der Vulkanasche haben viele Patienten nach langen und erfolglosen anderen Therapieversuchen endlich Abhilfe schaffen können.

Weitere Einsatzmöglichkeiten der Vulkanasche
Auch andere Erkrankungen der Knochen und Knochenhaut können hervorragend mit Hekla Lava behandelt werden, wie klinische Erfahrungen zeigten. Bei skorulöser und syphilitischer Ostitis und bei Extosen wird das Mittel ebenfalls erfolgreich eingesetzt. Selbst bei Tumoren wird bisweilen versucht, diese mit Hekla Lava zu behandeln. Ganz allgemein können verdickte und schmerzhafte Knochen häufig mit gutem Erfolg mit der Vulkanasche geheilt werden. Sie hilft auch gegen brüchige Fingernägel und Überbeine und ist ein gutes Mittel bei Drüsenschwellungen. In der Tiermedizin hat sich Hekla Lava bei Exotosen bewährt. Welche Potenz in welcher Häufigkeit verabreicht wird, sollte im Vorfeld mit einem erfahrenen Homöopathen abgesprochen werden. Von einer Selbstmedikation raten Fachleute dringend ab.