An erster Stelle steht eine Gewichtsreduktion. Dies kann mit einer ausgewogenen Ernährung und einem individuell zusammengestellten Sportprogramm erreicht werden. Bereits bei einer Tendenz zum Übergewicht sollten Sie einen regelmäßigen Check-up bei Ihrem Hausarzt einplanen. Wenn bei Ihnen Diabetes festgestellt wurde, muss diese wirksam behandelt werden, damit die Blutgefäße nicht zu sehr belastet werden.
Weitere Maßnahmen zum Herrinfarkt vorbeugen umfassen die adäquate Behandlung eines Bluthochdrucks und die regelmäßige Feststellung der Blutfettwerte. Auch diese können, wie beim Bluthochdruck, medikamentös in den Griff bekommen werden.
Beugt Rotwein tatsächlich einem Infarkt vor?
An dem Mythos, ein Glas Wein am Tag würde vor Herzinfarkt schützen, ist tatsächlich etwas Wahres dran. Zumindest wirkt sich der Verzehr eines Glases Rotwein positiv auf die Blutfettwerte aus und entspannt Herz und Gefäße. Die Gerinnungsfähigkeit des Blutes wird reduziert und somit auch das Risiko eines Gefäßverschlusses. Mehr als ein Glas Wein hat allerdings schon eine negative Wirkung auf das Herz, zwei sorgen für Stress und erhöhen die Herzaktivität. Größere Mengen Alkohol fördern also eher einen Herzinfarkt und wirken sich generell schlecht auf den ganzen Körper aus. Dass Rotwein gesund sein soll, kann man deshalb nicht so sagen. Aber es schadet zumindest nicht, wenn es nur bei einem Glas bleibt