Hibiskus-Hecke pflanzen: Hinweise

Mit einer Hecke aus dem Spätblüher Hibiskus blüht der eigene Garten genau dann, wenn andere Gärten schon verblüht sind.


Der Hibiskus, auch Eibisch genannt, gehört zur Familie der Malvengewächse. Es gibt über 200 verschiedene Arten, von denen allerdings nicht alle im Freien gehalten werden können. Für eine Hibiskus-Hecke wird meistens eine der vielen Sorten des winterharten Hibiscus syriacus oder auch Straucheibisch genannt verwendet. Hierbei handelt es sich um einen laubabwerfenden Strauch, der eine Höhe von drei Metern erreichen kann. Die Blüten können je nach Sorte einen Durchmesser von bis zu 15 Zentimetern bekommen. Die Farbpalette der Blüten reicht von weiß über hell-und dunkelrosa bis hin zu dunkel- oder bläulich violett. Manche Blüten haben auch ein dunkleres „Auge“ oder sind gefüllt. Der Hibiskus ist ein Spätblüher. Das heißt er fängt erst gegen Ende Juli an zu blühen. Was allerdings auch den Vorteil hat, dass er dann blüht, wenn die meisten anderen Pflanzen schon verblüht sind.

Ansprüche an Boden und Standort

  • Als Standort für die Hibiskus-Hecke sollte eine relativ sonnige Stelle gewählt werden. Es empfiehlt sich ein Humus und ein nährstoffreicher Boden. Lehmböden kann man mit Kies oder Sand durchlässiger machen. Sandböden sind eigentlich gut, speichern aber schlechter das Wasser oder die Nährstoffe.
  • Deswegen sollte man in dem Fall eine hochwertige Pflanzerde beimischen. Auf keinen Fall sollten sie den Boden während der Wachstumsperiode austrocknen lassen. Allerdings muss auch Staunässe vermieden werden, weil auch die Wurzeln Sauerstoff aufnehmen.

Pflanzzeit und Pflege

  • Die Hibiskus-Hecke sollte möglichst im Frühjahr gepflanzt werden, damit sie sich bis zum Winter „eingewöhnen“ kann. Denn auch wenn die Pflanze winterhart ist, ist es ratsam sie, vor allem im ersten Winter, noch zu schützen und abzudecken. Bei der Menge rechnet man zirka fünf Pflanzen auf zwei Meter.
  • Vor dem Pflanzen sollten die Wurzeln solange in Wasser getaucht werden, bis keine Bläschen mehr aufsteigen. Nach dem Einpflanzen empfiehlt sich eine Grunddüngung mit einem Langzeitdünger. Auch der Rückschnitt sollte im Frühjahr erfolgen. Dieser kann ruhig etwas üppiger ausfallen, da sich die Blüten immer an dem neuen Gehölz bilden. Bei alten Sträuchern ist auch ein radikaler Rückschnitt möglich. Vor dem Umpflanzen sollte auf jeden Fall ein radikaler Rückschnitt erfolgen.