Himbeerpflanzen - Pflegetipps

Die Himbeerpflanzen, aus der Familie der Rosengewächse, eignen sich gut für leckere Marmelade oder Bowle, aber auch roh schmecken die süßen Früchte richtig lecker.


Ein lehmiger, humoser und tiefgründiger Boden sind eine wichtige Voraussetzung für gesundes und kräftiges Wachstum ihrer Pflanzen. Dabei sollte der Standort windgeschützt und halbschattig bis sonnig sein.

Standort, Pflanzung und Pflege der Pflanzen

  • Himbeeren sollten immer in einer Reihe gepflanzt werden. Da die Sträucher bis zu zwei Meter hoch werden können, brauchen sie dementsprechend Halt. Dafür rammen Sie vor der Pflanzung einfach zwei Pfähle an den Platz der ersten und der letzten Pflanze in den Boden. Diese bespannen Sie dann mit zwei Drähten, den unteren Draht bei circa einen Meter befestigen und den zweiten bei einer Höhe von 1,60. Binden Sie dann die Himbeerruten daran auf.
  • Mulchen Sie ihre Himbeerpflanzen regelmäßig mit Gras, Torf, Stroh oder Kompost. Damit wirken Sie dem Unkrautwachstum und dem Feuchtigkeitsverlust vor. Da die Himbeeren Flachwurzler sind, würde das Hacken den Himbeerwurzeln schaden.
  • Bevor Sie ihre Pflanzen im Oktober bis November pflanzen, lockern Sie den Boden auf und arbeiten dabei verrotteten Kompost ein. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Pflanzen mit einem magnesiumhaltigen Mineraldünger, ohne Chlorid, zu düngen. Dafür gibt es im Handel den entsprechenden Dünger für Himbeeren oder Beeren.

Schnitt und Vermehrung ihrer Pflanzen

  • Wenn die Himbeerpflanzen abgeerntet sind, werden die Ruten bodennah abgeschnitten. Schief wachsende Ruten sollten jedoch entfernt werden. Lassen Sie pro Pflanze nicht mehr als fünf Ruten stehen. Das verhindert, das die Himbeerpflanzen nicht zu stark wuchern und eine bessere Durchlüftung haben.
  • Die einfachste Methode der Vermehrung ist die Vermehrung über Wurzelausläufer. Dies passiert meist ohne zutun von außen.

Mögliche Krankheiten der Himbeeren

  • Die häufigsten Krankheiten ist die Rutenkrankheit und die Rote Wurzelfäule. Die Rutenkrankheit erkennen Sie an den blau-violetten Flecken. Um dieser Krankheit vorzubeugen, sollten (wie oben schon einmal erwähnt) maximal fünf Ruten beim Himbeerschnitt stehen bleiben.
  • Die Rote Wurzelfäule erkennen Sie am mangelndem Austrieb neuer Ruten. Um der Wurzelfäule entgegen zu wirken, sollte der Boden nicht verdichtet sein und Staunässe vermieden werden.
  • Wenn ihre Himbeerpflanzen vergilbte Blätter bekommen, ist dies meist ein Zeichen von Magnesiummangel. Dagegen hilft die Zugabe von Kieserit oder einem magnesiumhaltigen Dünger.