Hintergrundwissen: Was ist eigentlich Epilation?

Haarlos schön heißt Jedermanns Motto. Doch im Enhaarungsmethoden-Wald stehen wir ohne Beratung meist ganz allein da. Hilfreich hilft.


Die behaarte Frau von heute ist ein Dorn im Auge der Kosmetik- und Schönheitsgesellschaft, in der wir leben. Junge Frauen wachsen mit dem Bild auf, am ganzen Körper haarlos sein zu müssen, um als sauber und schön gelten zu können.

Der Körperkult findet in verschiedenen Methoden der Epilation seine Verwirklichung, dabei ist es schwer, zwischen den Einzelnen zu unterscheiden und die Richtige für sich selbst zu wählen.
Vorweg aber möchte Hilfreich die oft gestellte Frage beantworten „Was ist eigentlich Epilation im Detail und welche Formen gibt es?“, um im Folgenden besser über die einzelnen Methoden aufzuklären.

Mit Epilation ist ganz speziell die Haarentfernung gemeint, die die Wurzel mitsamt Haar zerstört. Dies führt zu einer dauerhaften Haarlosigkeit der behandelten Stelle, denn ganz klar ist, dass ohne Wurzel kein Haar mehr wachsen kann. Es sei denn, der Körper entscheidet sich dazu, eine neue Wurzel zu bilden, was nur in den seltensten Fällen vorkommt.
Bei der Epilation unterscheidet man weiter in zwei Verfahren. Die dauerhafte und die temporäre Epilation

Die dauerhafte Epilation, bei der die Wurzel restlos zerstört wird, beinhaltet Verfahren der Licht- und Lasertechnik. IPL, Enthaarungslaser und Elektro-Epilation gehören dazu.
Auch die enzymatische Haarentfernung darf sich mit dem Begriff dauerhaft rühmen, hier werden nach einer temporären Epilation die Haarwurzeln mittels einer enzymatischen Lösung zerstört.

Bei der temporären Epilation wiederum wird das Haar nur aus der Wurzel herausgerissen, was für einen längeren Zeitraum Schluss mit sprießender Haarpracht macht. Verfahren wie die Behandlung mit Wachs, der Zuckermasse Halawa, dem elektrischen Epilierer und der Fadentechnik gehören hier dazu. Meist wächst bei diesen Methoden das Haar, je nach Typ, nach circa 2 bis 4 Wochen nach.

Neben der Epilation gibt es noch die Depilation. Dies bedeutet, dass nur der sichtbare Teil des Haares entfernt wird. Im Allgemeinen ist hier der Rasierer gemeint, der das Haar knapp über der Haut abschneidet. Hier wird keine Wachstumsverzögerung erzielt und das Haar kann ungehindert weiter sprießen.

Der Gerücht, dass das Haar nach der Rasur dunkel und kräftiger wächst, ist ein Ammenmärchen. Es wirkt lediglich nur so, weil durch die Schneide die feine Spitze abgekappt wurde und es oben mit flacher Fläche nachwächst. Daher auch das stachlige Gefühl und die dunkle Optik.