Hitzewallungen in den Wechseljahren - Tipps

Wenn Hitzewallungen in den Wechseljahren zum ständigen Thema werden.


Die Wechseljahre sind eine besondere Zeit im Leben der Frau, werden aber je nach Charakter unterschiedlich empfunden. So gibt es Frauen, die die Zeit fast beschwerdefrei durchleben, andere hingegen sind mit etlichen Befindlichkeitsstörungen aber auch ernst zu nehmenden Unpässlichkeiten behaftet. Hitzewallungen in den Wechseljahren klingen zunächst nach einem kleineren Übel, können mit der Zeit aber äußerst unangenehm und vor allem lästig werden. Häufig treten die Hitzewallungen mitten in der Nacht auf und verleiden somit den Schlaf. Durchgeschwitzte Schlafanzüge sind jetzt keine Seltenheit und müssen im Extremfall bis zu zweimal gewechselt werden. Aber auch im Job sind Hitzewallungen mehr als peinlich und belasten die Frauen zusehends.

Hormonschwankungen, die dem Körper zu schaffen machen

  • Den unangenehmen Hitzewallungen in den Wechseljahren entgegenwirken und wieder ein Stück Lebensqualität gewinnen ist nicht einfach. Besonders hilfreich ist es, sich passend zu kleiden, das heißt möglichst auf synthetische Kleidung zu verzichten und lieber zu edlen Naturmaterialien greifen: Baumwolle, Seide und Leinen sind jetzt angesagt.
  • Ferner sollte man möglichst ganz auf Genussmittel wie Zigaretten, Kaffee oder Alkohol verzichten oder den Konsum wenigstens stark einschränken. Sie wirken sich besonders ungünstig auf den weiblichen Organismus aus und begünstigen regelrecht die Hitzewallungen in den Wechseljahren.
  • Besonders hilfreich erweist sich darüber hinaus eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung oder gar eine Ernährungsumstellung. Vegetarische Kost oder leckere Vollwerternährung sind übrigens eine ausgezeichnete Alternative und beeinflussen zudem das Körpergewicht auf angenehme Weise.

Mit Kräutertees und Homöopathie gegen Hitzewallungen

  • Die besten Teekräuter gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren sind Salbei, Johanniskraut, Holunder, Frauenmantel und Rotklee. Vor allem Salbei verfügt über besonders therapeutische Wirkungen und wird gerne gegen die bekannten Beschwerden eingesetzt. Man kann aber auch in der Apotheke aus den Kräutern eine fertige Tee-Mischung herstellen lassen oder zu fertigen Produkten bekannter Hersteller greifen.
  • Neben den wohltuenden Tees erweisen sich auch stille Wasser als ideale Durstlöscher. Zudem lässt sich der Organismus mit passenden homöopathischen Mitteln unterstützen, wie etwa Agnus Castus (Mönchspfeffer) oder Cimicifuga (Traubensilberkerze).
  • Besonders nützlich erweisen sich auch Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitamin E. Als Kapselform oder in hochwertigen biologischen Ölen wie Lein-Borretsch oder Nachtkerzenöl enthalten.