Hochbeet anlegen: Ohne Rückenschmerzen leckeres Gemüse anbauen und ernten

Eigenes Gemüse zu ziehen, schmeckt besser und ist gesund. Ein Hochbeet anlegen hat dabei viele Vorteile und schont nebenbei den Rücken. Mit der richtigen Bauweise schafft man sich dabei einen echten Mehrwert für den eigenen Garten.


Viele Hobbygärtner verzweifeln an den schlechten Bedingungen im eigenen Garten. Eine tolle Alternative bietet hier ein Hochbeet. Die Pflanzen wachsen besser, bekommen mehr Licht und vor allem dankt es der eigene Rücken. Denn Hochbeete sind in der Regel tischhoch gebaut und das ermöglicht ein bequemeres Gärtnern. Für viele daher gute Gründe, ein Hochbeet anlegen zu wollen.

Hochbeet bringt viele Vorteile

  • Wer gerne eigenes Gemüse im Garten anbauen möchte, aber die Wuchsbedingungen zu wünschen übrig lassen, sollte ein Hochbeet anlegen. Mit einem Hochbeet spart man nicht nur Platz, sondern hat auch Einfluss auf die Qualität des Bodensubstrats.
  • Nährstoffreicher Boden und höhere Bodentemperaturen bieten optimale Bedingungen, bewirken ein schnelleres Wachstum der Pflanzen und somit eine frühere Ernte. Nebenbei schont der zufriedene Gärtner auch noch seinen Rücken.

Hochbeet anlegen: Richtiger Standort

  • Man sollte einen nach Süden ausgerichteten Platz für sein zukünftiges Hochbeet wählen, denn gesundes und schmackhaftes Gemüse braucht viel Wärme und Sonnenlicht. Ein guter Standort ist zum Beispiel auch vor einer sonnigen Hauswand oder einer Mauer. Auch frei im Gelände kann man ein Hochbeet anlegen.
  • Die Qualität des Untergrundes spielt dabei keine Rolle, denn das Substrat wird selbst gemischt und eingefüllt. Die Größe des Standortes und letztendlich des Hochbeetes hängt davon ab, wie viel Gemüse oder Kräuter angebaut werden sollen.
  • Wie der Name schon sagt, wird ein Hochbeet in die Höhe gebaut. Welches Material dabei für die Außenwände verwendet wird, spielt keine Rolle. Am häufigsten wird Holz verwendet, gefolgt von gemauerten Hochbeeten. Wer Material wiederverwenden möchte, kann auch auf alte Tonnen oder Kanister zurückgreifen.

Drei Substratschichten im Hochbeet

  • Beim Hochbeet werden drei verschiedene Schichten ungefähr gleich hoch eingebaut. Die unterste Schicht besteht dabei aus unzersetztem, grobem Baum- und Strauchschnitt, der zusätzlich mit Grassoden abgedeckt werden sollte.
  • Danach folgen gehäckselte Grünabfälle. Die letzte, oberste Schicht besteht aus einer Mischung aus Gartenerde und möglichst selbst hergestelltem Kompost. Ein Hochbeet anlegen erfordert also einige Kenntnisse.
  • Im Handel werden der Einfachheit halber Bausätze angeboten, die leicht zu montieren sind. Ausschlaggebend ist letztendlich, für sich die richtige Arbeitshöhe zu finden. Eine genaue Bauanleitung für ein Hochbeet findet man zum Beispiel unter http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/gartenmoebel-gartenausstattun....