Es kann von Vorteil sein, wenn man seine Hochsteckfrisuren selbermachen kann. Wir zeigen ihnen ein paar einfache Basics, mit denen sie im Handumdrehen die tollen Hochsteckfrisuren zaubern können.
Zunächst sollte man bei einer Hochsteckfrisur nach Möglichkeit nicht mit frisch gewaschenen Haaren arbeiten. Frisch gewaschene Haare sind sehr "rutschig" und können schneller in sich zusammenfallen. Am Besten ist es, wenn die Haare einen Tag vor dem gegebenen Anlass gewaschen wurden, da sie dann nicht mehr so weich sind und sich besser stylen lassen. Die Hochsteckfrisur gelingt am Besten bei langem Haar und sollte schon vor dem gegebenen Anlass geübt worden sein.
Die Verwendung von Stylingprodukten
Damit die Haare nach dem Frisieren die nötige Festigkeit und Standhaftigkeit aufweisen, sollten sie mit einem Stylingprodukt behandelt werden. Hierfür eignet sich Haarschaum, der in das feuchte Haar eingebracht und mithilfe des Föns getrocknet wird. Der Schaum sorgt bei der späteren Frisur dafür, dass die Haare in der gewünschten Position bleiben und einen noch besseren Halt haben. Des Weiteren kann man ein Hitzeschutzspray in die Haare geben, welches das Haar vor der schädigenden Wirkung von Glätteisen oder Lockenstab schützt. Für das Finish der Hochsteckfrisur kann man entweder mit Haarlack oder Haarspray für den benötigten Halt arbeiten. Haarlack bietet einen höheren Festigungsgrad als das Haarspray, wodurch ein längerer Halt der Frisur gewährleistet wird. Einen optimalen Halt wird folglich eher mit Lack als mit Spray erzielt. Haarspray kann man dennoch während des Frisierens als festigendes Mittel verwenden, da man Korrekturen besser bei Anwendung von Spray durchführen kann. Haarspray ist im Gegensatz zu Haarlack auszukämmen. Haarlack muss demgegenüber ausgewaschen werden. Aus diesem Grund eignet sich das Produkt auch nur als Finish. Vor dem Hochstecken macht es allerdings keinen Sinn, Haarspray anzuwenden, da das Spray durch die Arbeit mit Kamm und Bürsten ausgebürstet wird.
Basics: Die benötigten Werkzeuge
Wenn sie Hochsteckfrisuren selbermachen wollen, sollten Sie zunächst darauf achten, dass genügend Utensilien vorhanden sind, um das Haar abteilen, bürsten und toupieren zu können. So sollten mindestens zwei Rundbürsten, eine Toupierbürste, ein Kamm zum Abteilen, verschiedene Klammern, Haarspangen und eventuell ein Lockenstab oder ein Glätteeisen vorhanden sein. Ein Toupierkamm eignet sich zwar auch für eine Toupage, ist jedoch nicht so haarschonend. Überdies erzielt man mit einer speziellen Toupierbürste ein besseres Ergebnis, welches sich im Nachhinein auch leicht wieder ausbürsten lässt. Antoupieren bedeutet, dass einzelne Haarsträhnen nur am Ansatz leicht toupiert und mit Haarspray fixiert werden. Dieses Verfahren zaubert mehr Volumen in die Haare und macht es auch leichter, die einzelnen Strähnen festzustecken.
Accessoires, die Hochsteckfrisur zu etwas Besonderem machen
Um fehlendes Volumen oder zu kurze Haare auszugleichen, können Haarteile in die Frisur eingearbeitet werden. Diese werden am Hinterkopf festgesteckt und vom Eigenhaar abgerundet, sodass es dennoch natürlich erscheint. Entscheidend ist, dass die Haarfarbe des Eigenhaares mit der des Haarteiles übereinstimmt. Darüber hinaus kann man auch ein Haarknotenkissen oder schöne Strass- oder perlenbesetzte Haarspangen in die Frisur einarbeiten.