Hochzeit und Trauung zelebrieren die Verbundenheit

Mit einer Hochzeit besiegelt das Paar sein gemeinsames Glück, einander gefunden zu haben. Während der Trauung versprechen sie sich ewige Verbundenheit.


Ein Paar, das beschließt zu heiraten, hat oftmals schon einen Termin für die Hochzeit oder zumindest die Wunsch-Jahreszeit im Kopf. Ein beliebtes Datum ist das des ersten Kennenlernens oder des Zusammenkommens. Die Planung der Hochzeit kann dann sehr stressig werden, wenn man große Wünsche hat, aber nicht rechtzeitig damit anfängt. Wenn die Finanzen es zulassen, ist das Engagieren eines professionellen Hochzeitsplaners eine große Erleichterung und Hilfe. Bedenken Sie außerdem, dass es schwierig werden kann, einen Termin zu wählen, an dem auch alle Gäste Zeit haben. Je weiter im Voraus geplant wird, desto leichter kann man all das managen.

Die standesamtliche Trauung

  • Obwohl seit 2009 theoretisch die Möglichkeit besteht, eine Hochzeit auch nur kirchlich zu feiern, was der standesamtlichen Eheschließung gleichgestellt ist, bestehen viele Kirchen dennoch auf einer zusätzliche standesamtliche Eheschließung.
  • Wenn man einen bestimmten Wunschtermin hat, kann und sollte man sich diesen auch langfristig reservieren lassen. Gerade markante Daten wie 09.09.2009 sind beliebt und schnell vergeben. Die beliebtesten Monate sind außerdem die Sommermonate von Mai bis September, in denen auch die Terminkalender der Standesämter sehr voll sind. Eine feste Anmeldung zur Trauung ist aber erst sechs Monate vor dem jeweiligen Termin möglich.
  • Sie sollten sich außerdem rechtzeitig darum kümmern, dass alle benötigten Dokumente parat sind. Dazu gehören: ein Personalausweis oder Reisepass, eine Aufenthaltsbescheinigung des betreffenden Einwohnermeldeamte, eine Abstammungsurkunde der Eltern beider Partner oder eine beglaubigte Kopie des Familienbuches. Bei Kindern aus einer früheren Ehe: ein vermögensrechtliches Auseinandersetzungs-Zeugnis, dass Sie bei der Behörde erhalten, wo die Kinder gemeldet sind. Bei Geschiedenen: die Scheidungsurkunde und bei Verwitweten die Sterbeurkunde.

Kirchliche Trauung

  • Wenn Ihre Kirche die Trauung nicht ohne eine standesamtliche Hochzeit durchführt, brauchen Sie die Heiratsurkunde der zivilen Eheschließung. Außerdem benötigen Sie außer Personal- oder Reisepass, eine Firm- beziehungsweise Konfirmationsbescheinigung. Manchmal brauchen Sie auch eine Taufurkunde und eine Bescheinigung, dass Sie einen Ehevorbereitungskurs besucht haben. Das ist bei den verschiedenen Konfessionen und Gemeinden unterschiedlich geregelt.
  • Wenn Sie nicht in Ihrer Gemeinde heiraten, sondern eine andere wählen, benötigen Sie eventuell die Erlaubnis des Pfarrers ihrer eigentlichen Gemeinde. Beachten sollten sie außerdem, dass eine katholische Eheschließung nicht möglich ist, wenn Sie schon einmal katholisch geheiratet haben, beziehungsweise dann ist eine Scheidung von kirchlicher Seite nicht möglich.