Bekannt wurde der Beruf des Hochzeitsplaners in Deutschland vor allem durch Frank, den etwas kindlich anmutenden Herren, der Sarah Connors und Marc Terenzis persönliche Traumhochzeit ausgerichtet hat. Denn in der Tat ist eine Hochzeit ein Großprojekt, das viele Monate Planung und Organisation erfordert. Die Märchenhochzeit besteht aus vielen einzelnen Komponenten, die nur ein Perfektionist auch zu berücksichtigen weiß.
Denn ein Hochzeitsplaner denkt an alles. Viele Details, von der Hochzeitstorte bis hin zur angemessenen Lokalität ergeben ein harmonisches Ganzes. Besonders ganztags arbeitende Paare sind mit all den zu erledigenden Kleinigkeiten oft überfordert. Für all jene, die eine perfekte Hochzeit erleben wollen, empfiehlt sich ein Hochzeitsplaner oder auch Wedding Planer genannt.
Drei gute Gründe für einen Wedding Planer
Erfahrung
Der Wedding Planer hat bereits viele große Veranstaltungen und Hochzeiten organisiert. Für Sie ist es in der Regel die erste Trauung. Da große Veranstaltungen mit viel organisatorischem Aufwand verbunden sind, kann ein Hochzeitsplaner alle Eventualitäten zuverlässig regeln und erspart Ihnen alle nötigen Anstrengungen. Der Planer weiß genau, wann die Einladungen verschickt oder die Blumendekoration bestellt werden müssen. Er übernimmt die Koordination des Menüs und die Platzierung der Gäste. Des Weiteren kann er Ihnen gute Vorschläge für eine besondere Lokalität oder eine stilvolle Tischdekoration unterbreiten.
Kontakte
Ein Hochzeitsplaner verfügt über weit reichende Kontakte, die er im Laufe seiner Karriere gesammelt hat. Ob es nun Handwerker oder Künstler sind, die Ihre ausgefallenen Wünsche realisieren können oder ein Konditor. Er kennt sie alle. Ein weiteres Plus: Die Verhandlungen werden vereinfacht. Denn eine Privatperson verfügt oft nicht über die nötige Erfahrung oder das Hintergrundwissen, um günstige Preise oder Sonderkonditionen zu vereinbaren.
Perfektion
Erfahrungsgemäß verläuft keine größere Veranstaltung genau so, wie man es sich vorgestellt hat. Besonders bei einer Hochzeit muss mit solchen Pannen immer gerechnet werden. Die Einladungskarten sind auf dem Postweg verloren gegangen oder die angestrebte Lokalität ist bereits seit Wochen ausgebucht. Ein Hochzeitsplaner kann, basierend auf seiner jahrelangen Erfahrung, solche Malheurs im Vorfeld verhindern oder etwaige Unwägbarkeiten angemessen regeln. Eine so geplante Hochzeit wird keine schlechte Kopie der perfekten Traumhochzeit sein.
Beratungsgespräch
Wenn Sie sich für einen Hochzeitsplaner entscheiden haben, kommt er zu einem ersten Gespräch in Ihre Wohnung. Der von Ihnen beauftragte Wedding Planer wird hierfür bevorzugt in die Wohnung der Frau kommen, um einen ersten Eindruck von der ihrer Persönlichkeit zu erhalten. Ein Hochzeitsplaner wird Sie nicht mit einem fertig ausgearbeiteten Konzept überrennen, sondern Ihnen zuhören. Denn Ihre eigene Hochzeit soll nach Ihren Wünschen und Vorstellungen gestaltet werden. Es gibt keinen Universalplan. Der Planer wird gemäß Ihrer Ideen eine auf Sie abgestimmte Zeremonie ableiten und entwerfen. Außerdem wird das zur Verfügung stehende Budget besprochen. Denn die Hochzeit soll zu jedem Zeitpunkt der Planung Ihrem persönlichen finanziellen Rahmen entsprechen.
Was kostet ein Wedding Planner?
Die Hochzeitsplaner rechnen nach zwei Preismodellen ab. Entweder wird er seine geleisteten Stunden in Rechnung stellen oder eine Provision verlangen. Der Stundenpreis rangiert zwischen 35 und 50 Euro. Der prozentuale Anteil richtet sich nach dem Gesamtvolumen der Hochzeit. Belaufen sich die Kosten beispielsweise auf 7.000 Euro, erhält der Wedding Planner zwischen 700 und 1.350 Euro, also eine Provision von zehn bis 15 Prozent. Die Kosten richten sich auch nach der Arbeitsweise des Wedding Planers. Ein guter Berater ist nicht allein tätig, sondern beaufsichtigt ein ganzes Team. So können Krankheitsfälle optimal abgefedert werden. Meist besitzen Wedding Planer ihre eigenen Hochzeitsagenturen.