Die schwierigste Aufgabe beim Holzschlitten selber bauen ist das Biegen der Kufen und des Verbindungsbogens unter Dampf. Dafür wird sich der Heimwerker im Normalfall der Hilfe eines Tischlers sichern müssen, denn solche Vorrichtungen liegen meist außerhalb der Möglichkeiten für den Hobby-Bastler. Außerdem muss der Heimwerker für das Holzschlitten selber bauen Buchen-, Eichen- und Eschenholz sowie Edelstahl-Band für die Metallkufen besorgen.
Ein selbst gebauter Schlitten muss gut laufen und bequem sein
Die Kufen des selbst gebauten Schlittens sollten aus schichtverleimten Eichenholz bestehen. Sie müssen zu einem Bogen von 270 Grad gebogen werden und werden mit einem Gelenkstück aus Buche verbunden. Auf die Holzkufen wird ein Edelstahlband aufgenagelt. Die Kufen sind in einem Winkel von bis zu zehn Grad schräg zu stellen und auch in der Länge zu biegen. Das sichert, dass der Schlitten die Spur hält. Bevor sich der Heimwerker an die Arbeit macht, kann er in einem Sportgeschäft gute Rodelschlitten eingehend ansehen und deren Konstruktionen studieren.
Die Feinzeiten des Sitzes
Während für Kinderschlitten starre Holzkonstruktionen verwendet werden, ist die Sitzfläche bei einem solchen Rennrodel komplizierter. Zwischen die Kufen wird ein schichtverleimter Bogen von 180 Grad gespannt. Das Verbindungsstück ist rund acht Zentimeter breit und zwei Zentimeter dick. Dieses wird in die Kufen eingenutet. Gurte halten ein quadratisches Holzstück von 80 mal 80 Zentimeter, das beiderseits mit einer Leiste schließt. Einen Schlitten selber bauen: Ein solcher Schlitten soll stabil sein und gut laufen. Sicher wird sich das hier beschriebene Modell abwandeln lassen. Im Grundsatz kommt der Tüftler um das Problem, dass zum einen Schlitten selber bauen Holz gebogen werden muss, nicht herum.