Holzarten- Holz ist nicht gleich Holz!

Die Holzarten werden zum größten Teil in hart und weich unterteilt. Erle, Kiefer oder die Rosskastanie sind weiche Holzarten und Kirschbaum, Rotbuche und der Ahorn sind harte Hölzer.


Bei Holzarten wird zwischen Hart- und Weichhölzern unterschieden. Harthölzer sind Laubhölzer und werden hauptsächlich im Innenbereich verwendet. Weichhölzer sind Nadelhölzer und werden meistens für den Außenbereich verarbeitet, aber die Tendenz geht auch hier in Richtung Innenbereich.

 

Beispiele für die Härte unterschiedlicher Hölzer
weich: Erle, Fichte, Kiefer, Lärche, Linde, Rosskastanie, Tanne
hart: Ahorn, Apfel-, Birnbaum, Birke, Eibe, Eiche, Esche, Kirschbaum, Nussbaum, Rotbuche, Rüster, Weißbuche

Tropenholz
Auf tropisches Holz sollte möglichst verzichtet werden, denn dafür muss der für die Erde lebenswichtige Regenwald abgeholzt werden. Aber gerade dessen Erhaltung und Bewahrung ist sehr wichtig. Die deutschen Wälder bieten genug Vielfalt und somit Alternativen.

 

Was es bei Holz alles zu beachten gibt
Wer sich als Laie über Holzarten und deren charakteristische Merkmale informieren möchte, wird schnell feststellen, wie umfangreich und verwirrend das Thema Holz sein kann. Weil es so viel zu beachten gibt. Holz ist ein faszinierender, natürlicher Rohstoff und in seiner Vielschichtigkeit überwältigend. Die Liste der Baumarten ist unendlich. Eine bestimmte Baumart beschreiben zu wollen, um ihr in ihrer Komplexität gerecht zu werden, ist ein schwieriges Unterfangen. Eine botanische Beschreibung unter Berücksichtigung der diversen Unterarten und Herkunftsländer ist denkbar. Man könnte über Holzstrukturen berichten, über Holzeigenarten und Verwendungsmöglichkeiten. Spätestens bei den sehr speziellen Daten und Angaben, die der Fachmann benötigt, um Holz  zu verarbeiten, wird so mancher Laie die "Flinte ins Korn werfen", weil es zu kompliziert wird und es nur noch wenig zu verstehen gibt. Wir möchten interessierten Laien einen leicht verständlichen Einblick in die faszinierende Welt des Holzes geben. Jeder, der es möchte, kann sich auf Fachseiten im Internet informieren und tiefer gehende Informationen sammeln.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung

Gemütlich marschieren wir durch ein Möbelhaus, weil wir auf der Suche nach einem tollen, neuen Schlafzimmerschrank sind. Plötzlich bleibt unser Blick an einem Traumstück hängen, und wir sind uns sicher: Ja, genau der soll es sein. Und dann die Frage. Wie heißt eigentlich das Holz, aus dem der Schrank ist? Dieses unglaubliche Braun mit den tollen Maserungen sieht total klasse aus. Wäre schon interessant zu wissen, aus welchem Holz der Schrank ist, der demnächst unser Schlafzimmer schmücken soll.

 

Wie wir Ihnen Holz erklären
Die Farbe wird unter Nennung von Kern- und Splintholz beschrieben (siehe Holzlexikon). Darüber hinaus wird die Holzstruktur erläutert. Außerdem werden die lateinischen Bezeichnungen und die Herkunftsländer genannt. Weitere interessante Details zu Verwendungsmöglichkeiten oder Baumalter ergänzen die Erklärungen. Es gibt zu jeder Baumart eine Abbildung.

Holzarten werden grob in sechs Farbgruppen eingeordnet


1. weißlich: Ahorn, Birke, Hainbuche, Linde, Pappel, Tanne
2. gelblich: Fichte, Esche, Douglasie
3. grünlich: Pockholz
4. rötlich: Birnbaum, Eibe, Erle, Kiefer, Kirschbaum, Lärche
5. bräunlich: Eiche, Nussbaum, Platane, Rotbuche, Rüster
6. schwärzlich: Mooreiche, Wenge, Ebenholz

Bei Kernholzbäumen ist die Kernholzfarbe maßgebend!

 

Lesen Sie weiter unter Holzlexikon