Man kann fast alle Sachen im Haus selber reparieren, wenn man ein wenig Geduld mitbringt. So ist es auch beim Holzfenster reparieren.
Generell muss man sehr vorsichtig handeln, denn die Elemente, die normalerweise kaputt gehen, dienen auch zur Abdichtung. Wenn man einen Fehler macht, kann das vor allem im Winter große Zusatzkosten verursachen, denn es kann schnell zu den Wärmeverlusten kommen. Normalerweise kann man beim Holzfenster reparieren sehr gute Ergebnisse erzielen. Bei Kunststofffenstern kann man hingegen schon Probleme haben, denn die sind so gemacht, dass man fast keine Reparaturarbeiten selber machen kann. Manchmal versagt nur die Mechanik. Dabei sollte man besser auf die Hilfe der Fachleute zurückgreifen. Wenn man Holzfenster reparieren möchte, muss man sich bewusst sein, dass man eine Komplettrenovierung ausführen muss. Denn wenn man nicht streicht, wird das Fenster nicht lange halten. Doch das ist nicht das Einzige, denn es kommt auch oft zu den Schäden an der Abdichtung.
Zur Reperatur
- Doch wie geht man bei solch einer Reparatur vor? Bevor man den Anstrich auf die Holzfenster aufbringt, sollte man den Scheibenkitt überprüfen. Oft entdeckt man dabei sogar faulige Stellen am Holz, die man dann großräumig entfernen und reparieren muss. Dazu sollte man einen kleinen Spachtel nehmen.
- Die defekten Stellen muss man nach der Behandlung mit dem Holzkitt auffüllen und sie gut durchtrocknen lassen. Wenn der Scheibenkitt nicht mehr gut ist, muss dieser entfernt werden und man sollte den Innenrahmen der Fenster abschleifen, bevor der neue Fensterkitt aufgetragen wir. Den neuen Scheibenkitt trägt man am besten mit Hilfe eines Kunststoffspachtels auf, damit dieser auch gleichmäßig verteilt wird.
Die Feinarbeiten kommen zum Schluss
- Wenn man die groben Arbeiten erledigt hat, wird das gesamte Fenster mit dem Winkelschleifer abgeschliffen und die Schmutzreste und Staub werden entfernt. Bevor man streicht, kann man die Scheiben mit Kreppband abkleben, damit keine Farbreste auftreten. Wenn diese aber dennoch auftreten, lassen sie sich mit einer Rasierklinge problemlos entfernen.
- Danach kann man den ersten Anstrich mit einem runden Pinsel auftragen - den Fenstergrundlack. Wenn dieser trocken ist, kann der Fensterlack folgen und nach der Grundierung muss noch mindestens ein Anstrich folgen. Mit einem Spachtel aus Kunststoff kann man auch die ausgehärteten Klebstoffreste ablösen, metallische Spachteln brauchen dazu noch ein Lösemittel, wie beispielsweise eine Nitroverdünnung. Die Reparaturmasse klebt in etwa 2,5 Stunden und nach 5 Stunden kann man sie wie Holz bearbeiten.
- Mit Hilfe von Fräsen, Hobeln, Schleifen und Bohren kann man dann die beschädigte Stelle in Form bringen. Was auch sehr wichtig ist, ist die Behandlung von den Fugen, denn wenn sie nicht gut halten, kann es vorkommen, dass Nässe hereindringen kann. Die Behandlung erfolgt am besten mit Silikon. Vor allem ist es dabei ganz wichtig, dass man die Schritte beim Holzfenster reparieren genau befolgt, denn sonst kann es zu manch einem Problem kommen. Es ist sehr wichtig, dass man die Ränder mit dem flachen Kreppband behandelt. So bekommt man die sauberen und geraden Fugen und so entstehen keine Silikonverschmutzungen, die Probleme machen könnten.