Holzofen für Zentralheizung nutzen – Das sparen Sie dabei

Den Holzofen als Zentralheizung zu nutzen kann eine gute Option darstellen, um Räume zu beheizen. Oftmals spart man hierbei Kosten.


Einen Holzofen als Zentralheizung zu nutzen, das wird in vielen Haushalten bereits praktiziert. Allerdings muss man hierbei unbedingt beachten, dass nicht nur die Anschaffungskosten für den Holzofen auf einen zukommen, sondern ebenfalls die laufenden Kosten zu beachten sind.

Die verschiedenen Arten von Holzöfen

  • Während in den meisten Mietwohnungen und Häusern bereits eine Zentralheizung vorhanden ist, muss ein Holzofen zunächst einmal gekauft werden. Beim Kauf des Ofens hat man die Wahl zwischen den unterschiedlichsten Arten von Holzöfen.
  • So gibt es zum Beispiel die „normalen“ Kaminöfen, wasserführende Kaminöfen, vollautomatische Pelletöfen, Pelletkaminöfen, moderne Kachelöfen und Holzvergaseröfen. Diese Öfen unterscheiden sich nicht nur in den Anschaffungskosten, sondern auch darin, wie sie beheizt werden (mit Holz, Pellets und Ähnlichem).
  • Da es sich bei einer Holzheizung um eine Heiztechnik handelt, die erneuerbare Energien einsetzt, ist es möglich, dass der Staat den Kauf bezuschusst. Nachdem der Holzofen gekauft wurde, entstehen allerdings Folgekosten. Denn wer selbst keinen eigenen Wald besitzt, der muss das notwendige Holz schließlich zukaufen.
  • Zudem darf ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten, dass der Schornsteinfeger diesen, je nach Typ des Ofens, nach dem Einbau abnehmen muss. Des Weiteren fallen in der Regel Wartungsarbeiten an, die zwei Mal im Jahr fällig sind. Einen Holzofen als Zentralheizung zu nutzen ist somit durchaus mit einigen Kosten verbunden, die unbedingt einkalkuliert werden müssen.

Vorteile des Heizens mit einem Holzofen

  • Einen Holzofen als Zentralheizung zu nutzen hat spezielle Vorzüge. Denn die Wärme, die von dem Ofen ausgeht, fühlt sich ganz anders an, als die einer Zentralheizung. Wenn man günstig oder sogar kostenfrei an das notwendige Holz kommt, dann ist es durchaus möglich, mit einer solchen Heizung bares Geld zu sparen. Vor allem dann, wenn man darauf achtet, dass die Glut über Nacht bestehen bleibt und man nicht jeden Morgen das Feuer vollkommen neu entfachen muss.
  • Somit ist außerdem eine gewisse Grundwärme vorhanden, wodurch die Räume nicht komplett auskühlen. Allerdings sollte man nicht zugunsten des Holzofens komplett auf eine Zentralheizung verzichten. Denn einerseits ist man schließlich nicht immer Zuhause, um auf den Ofen aufpassen zu können und andererseits ist vielleicht auch einmal kein Holz zum Heizen vorhanden. Dies kann zum Beispiel dann geschehen, wenn man krank ist oder wenn man weder Zeit noch Lust zum Holzhacken hat.
  • Als Ergänzung zur Zentralheizung ist der Holzofen allerdings eine sehr gute Möglichkeit, um das Eigenheim behaglich zu halten. Den Holzofen als Zentralheizung nutzen ist durchaus empfehlenswert. Allerdings sollte jeder selbst überprüfen, ob man hierfür die notwendigen Kosten auf sich nehmen und den damit verbundenen Arbeitsaufwand eingehen möchte. Für die Entscheidungsfindung rechnet man am besten den momentanen Verbrauch der Zentralheizung gegen.