Hormone der Frau: Sie regeln das körperliche Geschehen

Die Hormone der Frau regeln den körpereigenen Haushalt. Sind diese beispielsweise aufgrund der Wechseljahre nicht mehr präsent, kann dies zu einigen Problemen führen.


Die Hormone der Frau tragen wesentlich zu ihrem Wohlbefinden bei. So beginnt beispielsweise der erste Zyklus in der Regel im Laufe der Pubertät, was normalerweise um das zwölfte Lebensjahr geschieht. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Jugendlichen dann auch aufgeklärt sein, um beispielsweise Krankheiten und ungewollten Schwangerschaften vorzubeugen.

Die 'Arbeit' der Hormone

Die Hormone der Frau regulieren innerhalb der Eierstöcke und der Gebärmutter den normalen, monatlichen Zyklus der Frau. Ebenso findet der Eisprung mithilfe eines weiblichen Hormons statt. Daneben sorgen kleinere Mengen von Östrogen und Progesteron im sogenannten 'Gelbkörper' dafür, dass die Schleimhaut der Gebärmutter aufrechterhalten wird und das Wachstum des heranwachsenden Embryos gut vonstatten geht. Liegt keine Schwangerschft vor, verfällt die Schleimhautschicht von selbst und wird im Laufe der nächsten Menstruation wieder abgestoßen. Im Laufe der Menstruation kann es aber auch zu recht starken Schmerzen bekommen, die nach Rücksprache mit einem Gynäkologen durchaus mit Schmerzmitteln behandelt werden können. Somit regeln die Hormone der Frau den eigenen körperlichen Rhythmus, der natürlich durch eine Schwangerschaft 'unterbrochen' werden kann.

Probleme bei Hormonmangel 

Solange die Hormone der Frau einwandfrei funktionieren, gibt es in dieser Hinsicht keinen Grund zur Besorgnis. Doch nicht immer geht alles derart reibungslos vonstatten. So ist es zum Beispiel möglich, dass ein Hormonmangel eintritt. Dies ist zum Beispiel beim Eintritt in die Wechseljahre der Fall. In der Regel beginnen die Wechseljahre zwischen dem 45. und dem 50. Lebensjahr, denn in diesem Zeitraum beenden die Eierstöcke ihre Arbeit, die Produktion der Hormone Testosteron, Progesteron und Östradiol. Die Hormone der Frau, die früher in einem 'normalen' Ausmaße vorhanden gewesen sind, werden nun nicht mehr produziert, was vielen Frauen zu schaffen macht. So leiden Frauen in den Wechseljahren beispielsweise unter Hitzewallungen und Schwindelgefühl. Doch auch vermehrtes und starkes Schwitzen sowie Depressionen und Angstzustände können auftreten. Außerdem hatten die Hormone bisher eine schützende Wirkung vor Arteriosklerose und Osteoporose. Dieser natürliche Schutz verfällt dann. Da der Körper die Herstellung von Progesteron sehr langsam verringert, erhöht sich auch das Risiko von Krebserkrankungen. Doch mittlerweile ist die Wissenschaft immerhin soweit vorangeschritten, dass die Frauen in den meisten Fällen etwas gegen ihre oft sogar erheblichen Beschwerden tun können. Hier gilt es dann zunächst den Gynäkologen einzuweihen, damit dieser zum Beispiel geeignete Medikamente und Hormonpräparate verschreiben kann. Die Hormone der Frau tragen wesentlich zu ihrem allgemeinen Gesundheitszustand bei und demnach ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Wechseljahre eine große Umstellung für die meisten Frauen darstellen.

Wirklich ein Hormonmangel?

Um festzustellen ob wirklich ein Hormonmangel vorliegt, kann man einfach mit Hilfe eines Speicheltests das Hormonniveau bestimmter Hormone messen. Größere Labore die Speicheltests für zu Hause anbieten sind beispielsweise Verisana, oder Censa.