Hormonspiegel in den Wechseljahren: Regulieren Sie diesen anhand verschiedener therapeutischer Verfahren

Da die Wechseljahre zu einer Veränderung des Hormonspiegels der Frau führen, muss dessen Gleichgewicht wieder hergestellt werden, um mögliche Folgesymptome zu lindern. Hierbei erfreuen sich die Substitutionstherapie und die vaginale Moorbehandlung besonderer Beliebtheit.


Wie verhält sich der Hormonspiegel in den Wechseljahren? 

Für fast alle Frauen sind die Wechseljahre eine einschneidende Phase im Leben. Der Hormonspiegel verändert sich drastisch zum Negativen, was sexuelle Unlust und weitere körperliche Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche und vermehrtes Unwohlsein zur Folge hat. Des Weiteren hat die Frau in der sogenannten Menopause ihre letzte Monatsblutung, was als das Ende der Empfängnisbereitschaft zu betrachten ist. Insofern sind die Wechseljahre meist nicht besonders angenehm für die Betroffenen.

Wie sieht ein Hormonspiegel der Frau in den Wechseljahren aus? 

Der Hormonspiegel muss vom Arzt festgestellt werden, um erkennen zu können, ob bei einer Frau die Wechseljahre schon eingetreten sind. Dabei genügt es nicht bloß, den Östrogenspiegel zu untersuchen. Vor allem müssen nämlich die Werte der Hormone LH und FSH ermittelt werden, welche prototypischerweise in den Wechseljahren um einiges erhöht sind. Hierbei ist der LH-Spiegel um das vier- bis fünffache und der FSH-Spiegel sogar um das zehn bis fünfzehnfache erhöht. Auch der Östrogenspiegel hat in den Wechseljahren keineswegs einen Normalwert. Jedoch ist zu bedenken, dass die Wechseljahre durch sehr stark schwankende Hormonwerte geprägt sind, weshalb auch die Werte der Hormone LH und FSH nicht konstant sind. Allerdings sollte jede Frau bestrebt sein, dieses Ungleichgewicht im Hormonspiegel therapeutisch behandeln zu lassen, um an weniger Folgesymptomen zu leiden.

Mittlerweile bieten einige Fachlabore zuverlässige Hormonspeicheltests an, mit denen sich das Hormon-Niveau bestimmen lässt und sich so klare Rückschlüsse ziehen lassen ob, und in welchem Status der Wechseljahre man sich befindet.

Weitere Informationen zum Beispiel auf
http://www.verisana.de/wechseljahre

Welche Möglichkeiten haben Frauen ihren Hormonspiegel in den Wechseljahren zu behandeln?

Trotz der Wechseljahre lässt sich für die Frau ein einigermaßen normaler Hormonhaushalt herstellen. Diese Regulierung erfordert jedoch einige spezielle Behandlungen. Eine dieser speziellen Behandlungen ist die sogenannte Substitutionstherapie, bei der die fehlenden Hormone der Wechseljahre künstlich ersetzt werden sollen, um diejenigen, die zu viel vorhanden sind, zu verdrängen. Letztlich soll dadurch also ein hormonelles Gleichgewicht hergestellt werden. Diese Substitutionstherapie kann sowohl mittels der Naturheilkunde vollzogen werden, als auch mittels Synthetisieren die fehlenden Hormone ersetzen. Beide Möglichkeiten erreichen meist problemlos das Ziel der Linderung der Symptome der Frau.

Ein weiteres sehr bewährtes Verfahren der Naturheilkunde ist die sogenannte vaginale Moorbehandlung. Sie setzt allerdings nicht direkt auf eine Regulierung des Hormonhaushalts der Wechseljahre, sondern eher auf eine Behandlung der Folgesymptome. Hierbei wird leicht erhitztes Moor in die Scheide der Frau eingeführt, was ein sehr angenehmes Gefühl sein soll. Das Moor verbleibt dann dort einige Zeit, bis es seine gesamte Wirkung verbreitet hat. Diese besteht darin, dass die Durchblutung von Gebärmutter und Eierstöcken verbessert wird und zudem eine hormonähnliche Wirkung erzielt wird. Dieses Verfahren erfreut sich steigender Beliebtheit.