Das wohl auffälligste Merkmal des Hornhechts (lat. Belone belone) ist sein außergewöhnlich langer und schlanker Körper. Zudem sind sowohl seine Rückenflossen als auch seine Afterflossen pfeilförmig angeordnet. Der Hornhecht hat ein Maul, welches spitz zuläuft und ebenfalls sehr lang ist. In seinem Maul befinden sich viele kleine, nadelartige Zähne. Dass Ober- und Unterkiefer gleichlang sind, ist allerdings nur bei den adulten Tieren der Fall. Jungtiere besitzen erst ein normales Maul, bevor dann der Unterkiefer zu wachsen anfängt, sodass sie fast wie die verwandten Halbschnäbler aussehen. Erst einige Zeit später folgt dann schließlich der Oberkiefer. Ein weiteres, besonderes Merkmal sind seine Gräten mit ihrer grünlichen Farbe. Der Hornhecht erreicht durchschnittlich eine Länge von etwa 70 cm, dabei wird er ungefähr 350 g schwer. Maximal kann er allerdings auch einen Meter lang werden und ein stattliches Gewicht von etwa 1,5 kg erreichen. Hornhechte können ein Alter von bis zu 18 Jahren erreichen.
Das Vorkommen des Hornhechts
Der Hornhecht ist ein Salzwasserfisch, sein Verbreitungsgebiet reicht von der Nord- und Ostsee, über den Atlantik, bis hin zum Mittelmeer. Ab den Monaten Mai und Juni hält er sich vorwiegend im flachen Wasser und in Ufernähe auf, um dort seinen Laich ablegen zu können. Dort bleibt er dann auch den gesamten Sommer über, er kann also vom Mai bis in den Spätherbst hinein geangelt werden.
So gelingt ihnen der Hornhechtfang
Zuersteinmal sollten Sie darauf achten, dass Sie sich bei ruhiger See und Sonnenschein auf Ihre Angeltour begeben. Unter diesen Bedingungen konnten bislang die meisten Hornhecht Fänge gemacht werden. Tiefer als zwei Meter sollten Sie nicht angeln, da sich der Fisch nahezu an der Wasseroberfläche aufhält. Die Köder, die den meisten Erfolg bringen, sind Bauchlappen vom Butt und Heringsfetzen.