Hund mit zur Arbeit nehmen

Viele Berufstätige hätten gerne ein Haustier, das ist aber oft nur möglich, wenn man den Hund mit zur Arbeit nehmen kann. Diese Lösung ist ungewöhnlich, aber nicht unmöglich.


Berufstätige müssen nicht darauf verzichten, einen Hund zu halten. Lange Abwesenheiten von zu Hause machen es allerdings nötig, dass klar geregelt wird, wo das Tier während der Arbeitszeit verbleiben kann. In vielen Fällen ist es möglich, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen.

Überlegungen zum Arbeitsplatz

  • Es kommt auf den Arbeitsplatz an, ob eine Chance besteht, dass man den Hund dorthin mitnehmen kann. Wird zum Beispiel ein Beruf ausgeübt, bei dem Hygiene wichtig ist, wird es keine Möglichkeit geben, das Tier mitzunehmen. Zunächst muss also geklärt werden, ob die Art des Arbeitsplatzes es erlaubt, einen Hund mit zur Arbeit zu nehmen.
  • Umgekehrt sollte man auch darüber nachdenken, ob der Arbeitsplatz ein geeigneter Ort für den Hund ist. Niemand sollte einem Tier zumuten, an lauten, heißen oder kalten Orten bleiben zu müssen. In dem Fall wäre es für den Hausgenossen eine Zumutung, wenn er mit zum Arbeitsplatz müsste.

Klären, ob man den Hund mit zur Arbeit nehmen darf

  • Sofern keiner der genannten Aspekte gegen einen Hund am Arbeitsplatz spricht, macht es Sinn, mit dem Chef darüber zu reden. Da in solchen Fällen fast immer auch die Kollegen gefragt werden, ist es besser, mit diesen vorher über das Problem zu sprechen.
  • Bei dem Gespräch mit dem Chef wird auch immer zur Sprache kommen, dass ein Hund von der Arbeit abhalten kann. Daher ist es gut, sich vorher genau zu überlegen, wie die Arbeit ablaufen wird, wenn ein Hund anwesend ist. So ist es einfach, dem Chef darzulegen, dass von dem Tier keine Störungen ausgehen werden. Meist ist es besser, zu fragen, ob man zur Probe den Hund mit zur Arbeit nehmen kann.

Hund zur Probe mitnehmen

  • Bei dieser Probe stellt sich auch schnell heraus, ob diese Lösung dem Hund zugemutet werden kann. Er muss dort einen Ruheplatz haben, Wasser und Futter müssen erreichbar sein. Außerdem braucht er eine Auslaufmöglichkeit, um sein Geschäft zu verrichten.
  • Oft darf man zur Probe den Hund mit zur Arbeit nehmen. Damit er bleiben darf, sollte er gut erzogen sein. Je besser seine Erziehung, umso größer ist die Chance, dass er auf Dauer bleiben darf.