Hundeklappe: Bauanleitung

Mit der richtigen Hundeklappe hat ein Hund viel mehr Lebensqualität und die Bauanleitung hierfür ist selbst für Nichthandwerker gar nicht schwierig.


Dem Hundefreund liegt das Wohl seines vierbeinigen Freundes mehr am Herzen als vieles andere. Kleinere Hunde kann man schnell überall mit hinnehmen. Mit größeren Rassen ist manches einfach nicht so oft möglich und trotzdem möchte man auch diesen möglichst viel Freiraum lassen, zu tun und zu lassen, wonach ihnen gerade der Sinn steht. Die meisten Hundbesitzer größerer Rassen haben das Glück, ein eigenes Haus nebst Garten zu bewohnen. Eine Hundeklappe sorgt dafür, dass der Hund das Haus betreten, verlassen und sich lösen kann, wann er möchte. Sie sollte jedoch so beschaffen sein, dass sie einige Voraussetzungen erfüllt, damit die neue Freiheit des Hundes das Leben der Menschen nicht stört.

Beschaffenheit
Die Hundeklappe muss groß genug sein, damit der Hund problemlos durchpasst. Sie darf aber keinesfalls von alleine offenstehen bleiben, damit es im Haus nicht permanent zieht. Und sie darf nicht zu leicht sein, weil der Wind sie sonst permanent von selbst öffnet, was ebenfalls nicht gewünscht ist. Mit der richtigen Hundeklappe hat ein Hund viel mehr Lebensqualität und die Bauanleitung hierfür ist selbst für Nichthandwerker gar nicht schwierig.

Bauanleitung
Die Hundeklappe muss gut ausgemessen sein, damit sich der Hund beim Durchgang nicht den Kopf stößt oder seitlich aufreibt. Dafür wird aus der Haustüre mittig unten ein entsprechendes Stück herausgesägt. Im Baumarkt kauft man Aluschienen in einer Breite und Höhe von ca. drei Zentimetern sowie ein Stück durchsichtiges PVC-Gummi von circa drei bis fünf Millimetern Stärke, das von den Maßen her oben, rechts und links circa fünf Zentimeter größer als das ausgeschnittene Loch ist, damit es überall gut abschließt. Das Gummi wird nun am oberen Ende zwischen die Schienen geklemmt und festgeschraubt. Die Aluschienen werden mit nichtrostenden Edelstahl-Scharnieren am oberen Rand des ausgesägten Türausschnittes befestigt. Bis auf eine Verschlussmöglichkeit ist die Hundeklappe damit schon fast fertig. Das ausgesägte Holzteil befestigt man von innen mittels Scharnieren an der Haustüre, so dass der Hundebesitzer mittels dieser kleineren Tür die Hundeklappe schließen kann, wenn er nicht zuhause und der Hund somit alleine ist. Dies ist versicherungsrechtlich wichtig. Eine Hundeklappe zu bauen ist also gar nicht so schwer und Ihr Hund wird glücklich sein, dass er ein hundegerechtes Leben führen kann.