Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren, sie werden vor allem wegen ihres treuen Wesens geschätzt. Wer sich viel mit diesen Tieren beschäftigt und darum bemüht ist, sie zu verstehen, wird merken, dass auch sie sich einer Sprache bedienen. Sie drücken ihre Gefühle durch Laute und Bewegungen aus - dies ist ihre Hundesprache.
Die Bedeutung der Bewegungen
Es gibt unterschiedliche Körperhaltungen und Bewegungen, durch die ein Hund zum Ausdruck bringen kann, was er fühlt und welche Absichten er hat. Diese Körpersprache wird von allen Hunden verstanden. Wenn er sich z.B. auf eine Seite legt, seinen Bauch zeigt und einen Hinterlauf bewegt, bringt er damit Unterwerfung zum Ausdruck. Von dem Hund in dieser Position geht also keinerlei Gefahr aus, er sieht sich selbst als der Untergebene. Aggression drückt ein Hund durch eine andere Körperhaltung aus: Er winkelt die Beine leicht an und nimmt eine defensive Haltung ein. Ein Tier mit dieser Haltung sollte man nicht provozieren. Möchte der Hund sein Gegenüber in der Hundesprache freundlich begrüßen und zum Spielen auffordern, beugt er seinen Kopf leicht nach unten und bewegt einen Vorderlauf.
Die Bedeutung der Laute
Neben der Körpersprache kann sich ein Hund auch durch Laute ausdrücken, wie z.B. durch Knurren und Bellen. Wenn ein Hund knurrt, ist dies als Warnsignal und Ausdruck der Angst zu verstehen. Durch diese Laute will er denjenigen, der ihn bedroht abschrecken. Typisch ist das Knurren von Hunden in Bezug auf Konkurrenz bei der Nahrungsaufnahme. Wenn ein Hund im Besitz eines Knochens ist und ein anderer Hund sich darum bemüht, diesen zu erlangen, wird zur Abschreckung geknurrt. Auch Tiere oder Personen, die versuchen, in das Revier des Hundes einzudringen, treffen in der Regel auf einen knurrenden Hund. Das Bellen eines Hundes kann unterschiedliche Bedeutungen haben, wie z.B. Warnung, Aufforderung zum Spielen oder Nervosität. Verallgemeinert lässt sich feststellen, dass Bellen in tiefer Tonlage eher der Abschreckung dient. Auch Winsel-Laute kann ein Hund hervorbringen. Vor allem Welpen sind in den ersten Wochen ihres Lebens nur in der Lage zu winseln. Wenn ein ausgewachsener Hund diese laute von sich gibt, ist dies in der Hundesprache ein Zeichen der Unterwerfung.