Hyaluronsäure gegen Feuchtigkeitsmangel

Hyaluronsäure hat einen ähnlichen Effekt wie Botox. Es wird unter die Haut gespritzt und fördert damit die Straffheit im Gesicht. Falten werden weggespritzt. Die Haut wirkt jünger. Die Behandlung muss alle vier bis sechs Wochen wiederholt werden


Hyaluronsäure (Glukoronsäure- β-1-3-N-Acetyl-Glycosamin) ist ein gelartiges Polysaccharid, besteht also aus aneinander geketteten Zuckermolekülen. Sie ist ein wichtiger physiologischer Bestandteil der Haut. Sie besitzt ein sehr hohes Wasserbindungsvermögen und übernimmt wichtige Hautfunktionen hinsichtlich Hautdruck, Zelldifferenzierung, Zellgerüstaufbau, -migration und -mobilität. Darüber hinaus ist Hyaluronsäure für die selektive Diffusion verschiedener Stoffe im Gewebe, zur Mediation (Kommunikation, Botenstoffe) von Immunprozessen und zum Aufbau der extrazellulären Matrix von Bedeutung.

Bindet freie Radikale
Hyaluronsäure stimuliert ebenfalls die Fibroblastenaktivität, dies führt zu einer erhöhten Synthese von Kollagen. Ebenso gehört auch die Hyaluronsäure zu den Antioxidantien, reduziert also freie Radikale im Gewebe. Mit zunehmendem Alter nimmt die Konzentration in der Haut jedoch kontinuierlich ab. Eine topische Applikation mit Hyaluronsäure versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und unterstützt die Wirkung anderer wichtiger Nährstoffe in der Haut. Für Kosmetikprodukte wird diese Säure synthetisch hergestellt.