Impfmöglichkeiten - Eine Übersicht der Impfstoffe

Es gibt viele verschiedene Impfmöglichkeiten. So kann man sich beispielsweise gegen Mumps, Masern oder Tetanus und Tollwut impfen lassen. Die Auffrischung mancher Impfungen ist notwendig


Generell sollte man über einen ausreichenden Impfschutz verfügen. Dies gilt besonders dann, wenn man in den Urlaub fahren möchte oder gar einen Auslandsaufenthalt plant. Vor Abreise sollte man sich daher genau informieren, welche weiteren Impfungen zu einer Grundimmunisierung empfohlen werden. Auskunft hierüber kann z.B. bei Fernreisen das Tropeninstitut in Berlin geben.

 

Eine Grundimmunisierung ist wichtig
Des Weiteren sollte jeder Erwachsene im Laufe seines Lebens eine vollständige Grundimmunisierung erhalten haben. Dazu gehören eine Schutzimpfung gegen Diphtherie, FSME, Grippe, Pneumokokkeninfektion, Polio und Tetanus. Besonders Personen, die als Ärzte oder Pflegepersonal arbeiten, sollten auf einen intakten Impfschutz achten. Ihnen werden z.B. auch Impfungen gegen Hepatitis A und B empfohlen.

 

Auffrischung alle zehn Jahre
Auch sollte man immer darauf achten, dass der Impfschutz noch intakt ist. Denn von Zeit zu Zeit besteht die Notwendigkeit, diesen wieder aufzufrischen. Bei Diphtherie, Hepatitis A und B, und Polio ist das z.B. alle zehn Jahre der Fall. Der Schutz gegen FSME sollte alle drei bis fünf Jahre erneuert werden. Die Grippeschutzimpfung ist jährlich durchzuführen, da der Impfstoff jedes Jahr auf’s neue dem aktuellen Grippevirus angepasst wird. Vor allem Kinder und ältere Menschen sollten sich dem jährlichen Prozedere immer wieder unterziehen.

 

Einige Impfungen schützen ein Leben lang
Gegen Masern, Mumps und Röteln muss man sich nur einmal im Leben impfen lassen. In der Regel besteht ein lebenslanger Impfschutz. Dennoch sollten Mädchen bei Erreichen der Geschlechtsreife noch einmal nachprüfen lassen, ob auch wirklich eine Immunisierung gegen die Röteln besteht. Dies kann der Gynäkologe anhand einer Blutentnahme feststellen. Wenn kein ausreichender Schutz besteht, sollte man nachimpfen, da die Röteln bei einer Schwangeren auch den Föten schädigen können.

 

Der Impfpass
Eine Übersicht über den Impfschutz bietet immer der Impfpass. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie über einen ausreichenden Impfschutz verfügen, sollten Sie einfach ihren Impfpass zum nächsten Besuch beim Hausarzt mitnehmen.