Impotenz-Ursache: Rauchen als Risiko für Erektionsstörungen

Rauchen erhöht sichtlich das Risiko einer Impotenz


Wenn ein Mann das Pech hat an einer erektilen Dysfunktion, also einer Erektionsstörung zu leiden, wird er sich wahrscheinlich auf Ursachenforschung begeben. Wer Raucher ist, wird dabei schnell auf diesen Risikofaktor stoßen. Doch auch Männer, die dieser Störung vorbeugen möchten, sollten sich diesen Zusammenhang zu Gemüte führen: Erektionsstörungen und Rauchen hängen unmittelbar zusammen, insofern, als das Risiko bei Rauchern daran zu erkranken immens ansteigt. Diese Störung in den meisten Fällen wieder behebbar, wenn die Ursache jedoch physischer Art ist, kann es auch irreversibel sein.

Rauchen und Arteriosklerose
Dass Rauchen eine Menge gesundheitlich negativer Auswirkungen hat, muss man keinem Raucher erzählen. Erektionsprobleme gehören zum Leidwesen vieler Männer leider auch dazu. Der Zusammenhang erklärt sich ganz einfach durch die Wirkung vom Rauchen auf Blutgefäße. Tabakinhaltsstoffe wirken nämlich generell verengend auf Blutgefäße. Die sogenannte Arteriosklerose entsteht. Sie wird durch einen erhöhten LDL-Cholesterinspiegel ausgelöst, der die Gefäßwände schädigt und so Ablagerungen daran begünstigt. Auch verstärkt Rauchen die Bildung von Blutplättchen und Gerinnungsstoffen im Blut, die Ablagerungen fördern. Da Arteriosklerose die Arterien im gesamten Körper betreffen kann, sind natürlich auch unter Umständen die Geschlechtsorgane betroffen. Zuerst macht sich diese Gefäßerkrankung jedoch an kleineren (peripheren) Gefäßen bemerkbar, beispielsweise in den Beinen.

Penisdurchblutung durch Arteriosklerose gestört
Wenn man an Arterienverkalkung leidet, schlägt es sich also auch auf die Durchblutung der Geschlechtsorgane nieder. Die Blutgefäße in diesen Körperteilen zählen nämlich ebenfalls zu den peripheren Gefäßen. Durch die Ablagerungen darin, wird das gesamte Blutgefäß verengt, sodass nicht die gleiche Blutmenge hindurch kann, wie bei einem gesunden Gefäß. Dies wiederum bedeutet, dass den Schwellkörpern nicht genügend Blut zur Verfügung steht, um den Penis erigieren zu lassen.

Fehlendes Wissen
Offenbar ist jedoch vielen Männern nicht klar, dass Rauchen einen großen Beitrag zu dieser Erkrankung leistet, da die meisten immer noch der Meinung sind, dass psychische Belastungen, wie Stress und Depressionen die Hauptursachen sind. Man hat in Studien herausgefunden, dass Männer, die mehr als 20 Zigaretten am Tag rauchen, ein um 60 Prozent höheres Risiko für Impotenz haben, als Nichtraucher. Natürlich sinkt das Risiko bei einer geringeren Menge an täglich konsumierten Zigaretten.