Indische Spezialitäten: Scharf und sinnlich

Indische Spezialitäten sind immer weiter auf dem Vormarsch, spätestens jedoch seit Sharukh Khan und Co. mit ihren Bollywoodfilmen die Frauenwelt begeistern.


Ein Land, das so groß und  so vielseitig ist, bietet natürlich auch eine Vielzahl an kulinarischen Genüssen. Dabei sind viele indische Spezialitäten nicht nur äußerst schmackhaft, sondern zusätzlich auch noch sehr gesund.

Indische Spezialitäten sind Bollywood-Genüsse

  • Die deutschen Frauen lieben die Glutaugen von Sharukh Khan und seinen Mitspielern. Wenn sie in den Bollywood-Filmen beginnen zu singen, schmilzt jedes sensible Herz dahin. Diesen emotionalen Genuss kann man sich auch in die heimische Küche holen. Joghurt, Naan und Chutneys gibt es nicht nur beim Lieblingsinder, sondern sind die Grund-Elemente einer sinnlich scharfen Küche.
  • Indien ist das Land der Gewürze. Ob Ingwer, Kardamon, Koriander, Kreuzkümmel, Knoblauch oder Chili – sie alle färben das Essen auf besondere Art und Weise und sind zudem sehr gesund, weil sie nicht nur die Verdauung fördern, sondern unter anderem den Magen stärken, wie beispielsweise Kardamon. 
  • Curry gilt übrigens nicht als Gewürz, sondern als Gewürzmischung, die in Indien als Masala bezeichnet und jedesmal erneut individuell hergestellt wird. Eine der bekanntesten Masala-Mischungen ist das Garam Masala, das unter anderem die Gewürze Zimt, Nelken, Kardamon, Pfeffer und Kreuzkümmel enthält.

Frische und gesunde Zutaten, jedoch nicht bei Süßem

  • Die indische Küche gilt als sehr gesund, weil wesentlich weniger Fleisch, dafür aber umso mehr frische Zutaten wie Obst und Gemüse verzehrt werden. Statt Fleisch dienen in der indischen Küche Hülsenfrüchte, besonders Kichererbsen und rote Linsen als wichtige Eiweißlieferanten.
  • Die frischen, oftmals mit Minze zubereiteten Joghurtsoßen wirken sich nicht nur belebend auf den Körper aus, sondern stärken zugleich die Immunabwehr und die Darmflora. Aufgrund seiner anregenden Gewürze und gesunder Zutaten gelten indische Spezialitäten als leicht verdaulich und könnten deswegen schon bald den alten Lieblingsitaliener und seine schweren Pizzen ablösen.
  • Wer Süßes mag, der ist in Indien goldrichtig. So gesund wie die indische Küche auch sein mag, desto ungesünder ist sie hinsichtlich der Desserts und Süßigkeiten. Denn süß heißt hier 'richtig' süß. Sehr beliebt ist das sogenannte „Kulfi“, eine Art indisches Speiseeis. Fast alle Nachspeisen bestehen in Indien aus Reis oder Milchpudding, aus verschiedenen Syruparten oder kleinen, sehr süßen Pastetchen.