Informationen rund um die Ausbildung zum Zahntechniker

Zahntechniker, hört sich zwar erst mal langweilig, an aber bei genauerem betrachten ist es ein sehr aufregender und interessanter Beruf


Als Zahntechniker dreht sich alles rund um den Zahnersatz anderer Menschen. So reinigt, fertigt oder repariert man den Zahnersatz. In Auftrag wird dies alles vom Zahnarzt gegeben, weil diese nicht die benötigte Ausrüstung besitzen. Als Basis für einen Ersatz wird ein Abdruck benötigt, anhand dessen wird dann die Prothese oder Krone hergestellt. Doch kann man diesen Beruf nicht einfach so ausüben, so muss erst eine Ausbildung absolviert werden. Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und wird dank dem dualen Ausbildungssystem in Deutschland im Betrieb, wie auch in der Berufsschule erlernt.

Die Ausbildung im Überblick
Die Ausbildung zum Zahntechniker dauert 3 1/2 Jahre. Zum Unterricht in der Berufsschule gehört unter anderem erstellen von zahntechnischen Planungen, gießen von Zahnersatz und die Herstellung von festsitzendem Zahnersatz. In der Ausbildung zum Zahntechniker verdient man zwischen 360€ und 560€, dies richtet sich ganz nach dem Ausbildungstarif. Für die Ausbildung muss man nichts bezahlen, so ist der Unterricht an staatlichen Schulen und findet in der Regel entweder zweimal die Woche oder im Blockunterricht statt. Besondere Voraussetzungen für die Ausbildung sind nicht gesetzt, also muss kein bestimmter Schulabschluss und bestimmtes Alter haben vorhanden sein. Alle Auszubildenden unter 18 Jahren fallen jedoch unter das Jugendschutzgesetz und dürfen laut diesem nur arbeiten, wenn eine Bescheinigung des Arztes vorliegt. der Arzt muss in dieser Bescheinigung den Gesundheitsstand des Azubis feststellt. Zu den wichtigen Fächern in der Ausbildung gehören Physik, Mathematik wie auch Werken. Zum Abschluss der Ausbildung muss eine mündliche, wie auch schriftliche Prüfung abgelegt werden, erst nach erfolgreichem abschließen dieser, ist man Staatlich anerkannter Zahntechniker nennen. Die Prüfung wird von der Handwerkskammer abgenommen.

Nach der Ausbildung:
Nach der Ausbildung zum Zahntechniker wird in einem Labor oder einer Zahnklinik gearbeitet. In den meisten Fällen muss dann die Entscheidung getroffen werden, in welchem Gebiet gerne praktizieren werden möchten. So gibt es verschiedene "Einsatzgebiete" zum Beispiel Keramik-, Kunststoff-, Modellguss- und Brückentechnik oder Implantatologie und Fertigung von Zahnspangen. Wichtig ist, dass sich immer weiter Fortgebildet wird, Zahntechniker müssen immer auf dem neusten Stand sein, die Konkurrenz in diesem Geschäft ist groß. Zwar ist die Ausbildung zum Zahntechniker etwas länger als andere, so ist es aber trotzdem ein interessanter Beruf, indem viel Fingerspitzengefühl gefragt ist.