Infrarot Terrassenstrahler: Tolle Erfindung oder Umweltsünde?

Mit einem Infrarot Terrassenstrahler wird es draußen nie kalt - allerdings sind die Heizpilze schädlich für die Umwelt.


Sie würden im Sommer gerne länger draußen sitzen, aber die kühle Nacht macht Ihnen einen Strich durch die Rechnung? Seit geraumer Zeit gibt es Abhilfe. Infrarot Terrassenstrahler schaffen im Handumdrehen kuschelige Temperaturen.

Perfekt für Raucher
Seit einigen Jahren finden sich vermehrt sogenannte Heizpilze in Biergärten, Straßencafés und Bars.
In der Gastronomie haben sich Infrarot Terrassenstrahler vor allem durch das Rauchverbot in kürzester Zeit verbreitet. Denn so haben Raucher auch im Winter einen warmen Platz, wenn sie schon vor die Tür geschickt werden.

Meditterane Temperaturen
Mit einem solchen Terrassenstrahler werden lange Abende im Sommer bestimmt noch länger. Denn wenn nach einem heißen Sommertag die kühle Nacht anbricht, kann man mit einem Infrarot Terrassenstrahler noch lange draußen sitzen, schnell fühlt man sich dann auf seiner Terrasse wie ans Mittelmeer versetzt.

Nicht nur in der Gastronomie
Denn auch für den Privathaushalt gibt es die Infrarot Terrassenstrahler. Sinnvoll kann dies zum Beispiel für ein Gartenfest sein. Die Heizpilze kann man mieten oder kaufen, in Sekundenschnelle spenden Sie Wärme. Die Kosten belaufen sich auf etwa 500 bis 1.000 Euro, wer die Heizpilze mieten will, sollte mit einer Gebühr zwischen 20 und 40 Euro pro Tag rechnen.

Hoher Energieverbrauch
Allerdings ist der Betrieb eines solchen Heizpilzes unbestritten eine echte Umweltsünde. Denn egal ob gas- oder strombetrieben: Terrassenstrahler sind Energiefresser. Sind zwei solche Strahler ein Jahr lang pro Tag vier Stunden angeschaltet, verbrauchen sie genauso viel Energie wie die Heizung für ein Einfamilienhaus. Dass der Verbrauch so hoch ist, ist klar: Sie sind durch und durch ineffizient. Schließlich beheizt man mit ihnen die Außenluft – dass das Energieverschwendung ist, ist logisch. Deswegen sollte man sich, bevor man einen Infrarot Terrassenstrahler anschafft, fragen, ob man so mit den natürlichen Ressourcen umgehen will. Denn mal ehrlich: An einem kühlen Abend würden es doch auch ein paar Wolldecken tun, oder nicht?