Insektenstichallergie

Insbesondere Bienen- und Wespenstiche können eine Insektenstichallergie auslösen.


Bestimmte Eiweiße im Gift einer Biene oder Wespe führen bei einigen Allergikern zu Quaddeln und Ausschlag am ganzen Körper, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Kreislaufschwäche und/oder Atemnot. Ein allergischer Schock ist bei der Insektenstichallergie vergleichend mit anderen Allergien relativ häufig.

 

Insektenstichen vorbeugen
Generell lässt sich den unliebsamen Stichen vorbeugen, wenn man Picknicks im Freien vermeidet und auf Wiesen nicht Barfuß geht. Viele Düfte in Cremes und Haarsprays locken die Tiere an und sollten daher sparsam bis gar nicht verwendet werden. Hier kann man natürlich ausprobieren, auf welche die Insekten reagieren und auf welche Stoffe nicht. Das sollte aber besser jemand austesten, der keine Insektenstichallergie hat. Weit geschnittene und sehr helle, knallige Kleidung eignet sich nicht für den Gang ins Freie, da sich Bienen und Wespen darin verfangen können. Um zu vermeiden, dass die Insekten in den Wohnbereich gelangen, sind Fliegennetze an den Fenstern und der Terrassentür ratsam. Schweißtreibende Arbeit an der frischen Luft ist weniger anzuraten, denn auch Schweiß lockt die Insekten, insbesondere Wespen, an. Beim Grillen im Freien sollte man stets sein Fleisch auf dem Teller im Auge behalten, denn Wespen werden stark von den Gerüchen angezogen und setzen sich häufig auf das schmackhafte Kotelett. Grundsätzlich sollte man nie nach einem Insekt schlagen, denn bei hektischen Bewegungen sticht das – selbst angsterfüllte – Tier eher zu. Als Insektenstichallergiker sollte man immer ein Notfallmedikament dabei tragen, im Zweifelsfall muss nach einem Stich ein Arzt aufgesucht werden.