Internetbekanntschaften machen - Worauf achten?

Internetbekanntschaften zu machen, ist durch die Vielzahl der Netzwerke einfacher geworden, als soziale Kontakte auf konventionellem Weg zu knüpfen. Doch lauern hinter der Anonymität auch zahlreiche Gefahren. Wahren Sie also zunächst Distanz und öffnen Sie sich erst, wenn Sie sich ganz sicher sind, dass Sie Ihrem Gegenüber vertrauen können.


Der Computer erleichtert die Kommunikation, inzwischen ist es leicht, Internetbekanntschaften zu machen - und fast schon ein Bestandteil des täglichen Lebens. So muss ein Kontaktsuchender nicht mehr das Haus verlassen, sondern kann sich einfach mit virtuellen Partnern aus der ganzen Welt treffen. Doch ganz so harmlos, wie es scheint, ist das System nicht, es treiben viel zwielichtige Gestalten im Netz ihr Unwesen. Wer gefahrlos die Möglichkeiten des Internets nutzen möchte, sollte sich an ein paar Regeln halten.

Internet – virtuelle Welt und unzählige Möglichkeiten

  • Nicht nur in den gängigen Netzwerken kann man Internetbekanntschaften machen, auch die Mitgliedschaft in Klubs erleichtert es, virtuelle Kontakte zu knüpfen. Vieles ist harmlos, dennoch sollte der Nutzer sehr genau darauf achten, mit wem er in Verbindung tritt. Klubs haben den Vorteil, dass sich hier Gleichgesinnte über ein gemeinsames Thema auseinandersetzen und die Daten der Mitglieder bei einer seriösen Vereinigung durch die Anbieter geprüft wurden.
  • Ein hundertprozentiger Schutz ist auch hier nicht möglich, doch zumindest ein relativer. Gefährlich wird es, wenn persönliche Daten auch für andere Mitglieder zugänglich sind, solche Seiten sollten prinzipiell gemieden werden, egal wie seriös der Inhaber die Homepage auf den ersten Blick wirkt.

Chatrooms - Diskretion wahren

  • Chatrooms werden immer beliebter als Kontaktbörsen und sind Orte, die sich besonders gut dazu eignen, mit anderen Menschen in Verbindung zu treten. Wer häufig in diesem Bereich einen Meinungsaustausch startet oder einfach nur plauscht, sollte auf jeden Fall darauf achten, dass es sich um geschlossene Systeme handelt, da diese deutlich sicherer sind als öffentliche.
  • Grundsätzlich gilt, dass niemals der richtige Namen, die Adresse, Telefonnummer, der Arbeitsplatz oder Ähnliches in einem Chatroom genannt wird, persönliche Daten – ganz besonders, wenn sie mit Bildern verknüpft sind – haben in einer allgemein zugänglichen Kommunikation nichts zu suchen. Internetbekanntschaften zu machen, ist im Chatroom besonders einfach, so manche Freundschaft hat sich hier schon entwickelt.

Internetbekanntschaft und persönlicher Kontakt

  • Lange gepflegte Internetbekanntschaften führen irgendwann dazu, dass man sich persönlich kennenlernen möchte. Prinzipiell ist dagegen nichts einzuwenden, sofern im Vorfeld eine gewisse Distanz gewahrt wurde. In der virtuellen Welt wird viel gelogen, ist der Wahrheitsgehalt der Aussage doch hier nicht so einfach überprüfbar und die Mimik, die ansonsten beim Aufspüren einer Lüge hilft, nicht zu sehen. Der Traumprinz oder die Traumprinzessin kann sich sehr schnell als „faules Ei“ herausstellen und der angesagte Millionenbesitz ist mit fast hundertprozentiger Sicherheit erfunden.
  • Drängt das Gegenüber auf die Nennung persönlicher Daten, ist Vorsicht geboten, genauso wie bei einem geplanten Treffen an einem verschwiegenen Ort. Wer Internetbekanntschaften machen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass hier durchaus Gefahren lauern können und daher entsprechende Vorsicht walten lassen.