Internetseiten sperren: Wie Sie Ihre Kinder vor schädlichen Inhalten schützen

Kinder sind oftmals noch nicht in der Lage, sich selbstständig vor Gefahren im Internet zu schützen. Deshalb ist es ratsam, bestimmte Internetseiten zu sperren, damit die Kinder keinen gewaltverherrlichenden oder anderen gefährdenden Seiten ausgesetzt werden.


Wenn Kinder mit dem Internet in Kontakt kommen, sind sie sich der vielen Gefahren in der Regel nicht bewusst. Dies gilt insbesondere für Kinder unter 16 Jahren. Um ihnen trotzdem die Vorteile der Nutzung zu ermöglichen, kann man in wenigen Schritten Internetseiten sperren oder vorübergehen für das Kind nicht erreichbar machen.

Welche Gefahren im Internet lauern

  • Beim Surfen im Netz kann es nach über kurz oder lang unbeabsichtigt dazu kommen, dass der Nutzer auf gewaltverherrlichende Inhalte stößt. Das können zum Beispiel Internetseiten sein, auf denen Gewaltvideos dargestellt werden.
  • Außerdem gibt es viele Seiten, die zweifelhafte Meinungen propagieren und dabei auf unwissende Besucher setzen. Dies können besonders solche sein, die rechts- oder linksextrem ausgerichtet sind.
  • Ziel ist es oftmals, den Nutzer dazu zu bewegen, private Daten inklusive Kontodaten preiszugeben. Insbesondere Kinder müssen geschützt und sensibilisiert werden für Internetseiten, die zum Beispiel mit Gewinnspielen und falschen Versprechungen locken.

Lösung: Internetseiten sperren lassen

  • Bis zu einem gewissen Alter ist davon abzuraten, Internetseiten zu sperren. Das Kind sollte vielmehr bei seinen Ausflügen im Netz begleitet werden. So spart man sich vielleicht später den Aufwand, einzelne Seiten unzugänglich machen zu müssen.
  • Eine sichere Methode, damit Kinder nur auf bestimmte Seiten zugreifen können, ist der Weg über die Whitelists. Anstatt einzelne Internetseiten sperren zu lassen, werden nur bestimmte Webseiten freigeschaltet und der Rest bleibt unzugänglich. Dies kann direkt über den Browser oder über kostenlose Zusatzsoftware umgesetzt werden.
  • Auch bietet es sich an, eine Blacklist anzulegen. So kann man einzelne Internetseiten sperren lassen. Auch können Internetseiten vor dem Aufrufen nach jugendgefährdenden Inhalten durchsucht werden. Hier ist ein gewisses Verantwortungsbewusstsein gefordert, da dieser Filter nicht in der Lage ist, alle gefährdenden Inhalte zu erfassen.

Wie das Sperren bei Firefox funktioniert

  • Um einen Filter über Firefox zu nutzen, muss im ersten Schritt das Add-on "Webfilter" installiert werden. Über das Menü wählt man zunächst "Add-Ons". Über das Suchfeld oben rechts kann jetzt nach "Webfilter" gesucht werden.
  • Bei den Suchergebnissen muss beim Eintrag "Webfilter" nun auf den Button "Installieren" geklickt werden. Damit die Installation abgeschlossen werden kann, sollte Firefox nun neu gestartet werden.
  • Im Anschluss kann die Erweiterung über den Menüpunkt "Add-Ons" konfiguriert werden. Es befindet sich in der linken Spalte unter "Erweiterungen". Mit einem Klick auf "Einstellungen" kann man so Internetseiten sperren und die Art des Schutzes festlegen.