Das sogenannte Ischias Syndrom entsteht durch die Reizung der Wurzel des Nerven Nervus ischiadicus. Er entspringt im Lendenwirbelbereich und zieht von dort in die Beine bis hinunter zu den Füßen. Dieses Ischiassyndrom hat fast jeder Erwachsene zwischen 20 und 50 Jahren einmal in seinem Leben. Der Nerv wird durch Arthrose, Schwangerschaft, Übergewicht, Bandscheibenvorfälle, Muskelverspannung, Wirbelgleiten und vieles mehr gereizt. Begleiterscheinungen sind Rückenschmerzen, die bei Bewegung oder Husten stärker werden. Die Muskeln, besonders im Bereich der Beine, fühlen sich schwach und kraftlos an. Der Schmerz verschwindet oft nach ein bis zwei Wochen ohne Behandlung wieder. Bekommt man ein Kribbeln oder sogar eine Taubheit in den Beinen, sollte unbedingt der Arzt aufgesucht werden.