Ist Knoblauch gesund? - Die Wirkung hinter dem Geruch

Ist Knoblauch gesund? Der wichtigste Bestandteil von Knoblauch ist das ätherische Öl Allicin. Allicin kurbelt, kombiniert mit den Vitaminen A, B, C und E, Enzymen, Mineralstoffen sowie Spurenelementen, den Stoffwechsel an und stärkt die Immunabwehr


Kaum eine andere Knolle vereint so viel Liebhaber und Feinde wie Knoblauch. Die einen schwören auf seinen aromatischen, herben Geschmack, die anderen fürchten den unweigerlichen Mundgeruch, der auf jeden Knoblauchgenuss folgt. Doch dass Knoblauch gesund ist, das ist nicht jedem bekannt.

Warum ist Knoblauch gesund?

Dass Knoblauch eine gesundheitsfördernde und heilende Wirkung besitzt, wurde schon vor Jahrhunderten von Alchemisten und Schamanen vermutet, doch erst seit den 1970er Jahren ist es auch wissenschaftlich bestätigt. Der wichtigste im Knoblauch enthaltende Wirkstoff ist das ätherische Öl Allicin, das, kombiniert mit den Vitaminen A, B, C und E, Enzymen, Mineralstoffen sowie Spurenelementen den Stoffwechsel ankurbelt und die Immunabwehr stärkt. Der regelmäßige Genuss von Knoblauch stärkt Herz und Kreislauf und hilft, den Cholesterinspiegel und die Blutzuckerwerte zu senken.

Antibiotische Wirkung

Doch auch bei alltäglichen Beschwerden ist Knoblauch ein wahrer Wunderheiler. Die antibiotische Wirkung von Allicin lässt auch Erkältungen und Grippe sowie Verdauungsprobleme dank des desinfizierenden Effekts von Knoblauch rasch verschwinden. Als Hausrezept schwören viele Knoblauchliebhaber auch auf einen Hustensaft aus Knoblauch mit Zitronensaft und etwas Olivenöl oder Honig.

Gut bei Hautproblemen

Bei Hautproblemen erweist sich Knoblauch ebenfalls als ein zuverlässiger Helfer. Gepresst in einer Creme verarbeitet, wehrt er Sonnenbrand, Insektenstiche und Pickel ab, verdünnt als Knoblauchessig lindert er Entzündungen im Mundinnenraum und Zahnfleisch.

Knoblauchgeruch

Nicht umsonst wird die mediterrane Küche als besonders gesund gelobt. Knoblauch ist ein fester Bestandteil vieler Gerichte im Mittelmeerraum. Und doch sind viele Freunde der südlichen Küche oft unglücklich über die „Knoblauchfahne“, die jeder Genuss eines köstlichen Mahls unweigerlich mit sich bringt. Der intensive Geruch des Knoblauchs rührt aus seinen schwefelhaltigen Inhaltsstoffen. Doch man kann ihn bekämpfen, in dem man nach dem Knoblauchgenuss einfach Koriandersamen, Kaffeebohnen oder grüne Kräuter wie Petersilie kaut. Auch Milch oder schwarzer Kaffee dämmen den starken Geruch des Knoblauchs.

Tabletten

Wer sich trotz allem nicht mit Knoblauch anfreunden kann, seine heilenden Wirkungen aber nicht missen möchte, der kann zu Präparaten wie Pastillen oder Tabletten greifen, die Knoblauchpulver oder –öl in sich speichern und somit die kurative Kraft von  Allicin weitergeben.

 

Lesen Sie auch: Der geruchsneutrale Bruder des Knoblauchs

 

Lesen Sie auch: Vitamine - Grundlage des Lebens