Jeansgrößen umrechnen: So wird’s gemacht

Jeansgrößen umrechnen ist keine Wissenschaft – so findet jeder sofort seine richtige deutsche Größe.


Wer auf der Suche nach seiner neuen Lieblings-Jeans ist, der kann beim Jeansgrößen umrechnen der verschiedenen Größen zwischen Einheiten und Tabellen schnell mal die Orientierung verlieren. Dazu kommt noch das in Deutschland eher unbekannte Inch-System, das für zusätzliche Verwirrung sorgt. Dabei ist eine richtige Umrechnung gar nicht so schwierig, wen man weiß, wie es richtig gemacht wird.

Die Inch-Maßeinheit
Die vorwiegend in Übersee gebräuchliche Maßeinheit Inch ist beinahe schon tausend Jahre alt. Für diese Maßeinheit galten im Verlauf der Geschichte verschiedene Interpretationen von der Länge dreier Gerstenkörner bis zur Daumenbreite von Heinrich I. von England, der die Einheit einführte. Offiziell umfasst ein Inch eine Länge von genau 2,54 cm. Die Maßangaben auf den Jeans bestehen in der Regel aus zwei Zahlen, beziehungsweise einem Zahlenpaar. Diese beiden Zahlen sind die wichtigsten Größen-Daten und beziehen sich auf den Taillenumfang sowie auf die Schrittlänge. Gemessen wird die Taille dabei auf Höhe des Beckens und die Schrittlänge wird innen am Bein gemessen. Bewaffnet mit diesem Wissen und ein wenig altmodischem Kopfrechnen sollte die Umrechnung nun kein Problem mehr sein.

Die Umrechnung
Die erste der beiden Zahlen gibt den Taillenumfang an – natürlich in Inch. Steht dort also beispielsweise eine 34, so hat die Jeans an der Taille einen Umfang von 34 Inch mal 2,54 Zentimetern = 86,36 Zentimeter. Auch die zweite Zahl, die sich auf die Schrittlänge der Jeans bezieht, wird so ermittelt. Bei 35 Inch ergibt dies also 35 Inch x 2,54 Zentimeter = 88,90 Zentimeter. Um die Verwirrung der Kunden nicht noch zu vergrößern, werden die Ergebnisse noch etwas ab- oder aufgerundet. In unserem Beispiel wären das also ein Umfang von rund 86 cm und eine Schrittlänge von etwa 89 cm.

Besonderheiten
Wenn das Jeansgrößen umrechnen dann erfolgreich war, gilt es – besonders bei der Damenkonfektion – auch noch die Schnittart beziehungsweise Passform zu beachten, weil sich dadurch kleine Abweichungen innerhalb der Umrechnung ergeben könnten. Die Unterschiede zwischen den Passformen „slim“ (eng), „regular“ (normal) und „comfort“ (weit) sind aber der einzige mögliche Stolperstein, der beim Jeansgrößen umrechnen lauern kann.