Jeder Mensch braucht eins, die meisten haben es: Hobbys!

"Mein Hobby ist:" steht in alten Poesie-Alben und auf Lebensläufen. Doch was sind Hobbys und was macht Deutschland am liebsten?


Der Begriff „Hobby“ wird abgeleitet von dem englischen Begriff „Hobby-Horse“, einer Art Spielzeugpferd, auch Steckenpferd genannt. Da das Steckenpferd hier im Deutschen auch als Umschreibung für Liebhaberei benutzt wird, lässt sich wiederum leicht auf die Bedeutung und die Abstammung von Hobby schließen.

Das Hobby zum Beruf machen

  • Jeder Mensch hat ein Hobby. Unter diese Bezeichnung fällt sowohl Lesen als auch Bungee Jumping. Als Hobby bezeichnet man etwas, das man gerne macht, das Lust weckt, Leidenschaft und das man aus eigenem Antrieb heraus und ohne Gegenleistung tut. 
  • Beliebte Hobbys sind beispielsweise: Fußball, Tennis, Reiten, Schachspielen, Klavierspielen, Chorsingen, Turnen
  • Hier findet man auch die Abgrenzung zum Beruf, was im Falle des Falls das komplette Gegenteil bedeutet. Allerdings kann man auch sein Hobby zum Beruf machen und trotzdem Leidenschaft dabei empfinden. Ein Beruf muss nicht immer das sein, was wir nur wegen des Geldes wegen tun.

Hobbys zur Stärkung des Charakters

  • Hobbys sind aber auch viel mehr als bloße Freizeitbeschäftigungen. Gerade bei Kindern, die oft und gerne das ausgeübte Hobby wechseln, dient es der Festigung des Charakters. Kinder nutzen ihre mannigfaltigen Aktivitäten zur Selbstfindung, schließlich ist nicht schon bei der Geburt klar, dass Felix Sport lieben wird und Anne Klavierspielen. 
  • Vielmehr ist es so, dass Eltern oft für ihre Kinder die Hobbys aussuchen, die sie entweder in ihrer Kindheit gemacht haben oder gerne gemacht hätten. Das hat oft nichts mit dem kindeseigenen Interesse zu tun, wird aber als gegeben hingenommen, bis der Sprössling nicht mehr zu besagtem Ballett- oder Flötenunterricht erscheint und sich den Fußball nimmt.

Beliebteste Hobbys

  • Fußball ist tatsächlich das beliebteste Hobby der Deutschen. Allein fünf Millionen Mitglieder sind in den Fußballvereinen verzeichnet. Und unter diese Zahl fallen noch nicht einmal die Menschen, die auf Bolzplätzen und Sportplätzen regelmäßig in einer Gruppe den Sport ausüben. Die tatsächliche Zahl wird weitaus höher geschätzt!
  • Aber nicht immer muss man mit der Masse gehen, was Hobbys angeht, obwohl Freizeitbeschäftigungen auch einer Mode unterlegen sind und Trends die Massen fesseln können. Auch das Sammeln von seltenen Steinen oder Zahnstochern kann zum Hobby erklärt werden. Hier zählt, was Leidenschaft weckt.