Jerome Charyn im Portrait

Wie Jerome Charyn in der New Yorker Bronx aufwuchs und zu einem beliebten Schriftsteller wurde.


Mit verschiedenen Awards ausgezeichnet, zählt Jerome Charyn zu den berühmtesten Autoren weltweit. Seine Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Seine autobiographisch geprägten Bücher wurden von der New York Times als Book of the Year ausgezeichnet. Diese Bücher zeigen einen Einblick in seine Jugend, die er in der Bronx erlebt hat. Doch wer ist dieser Mann?

Das Leben
In New York, in der Bronx, wurde am 13. Mai 1937 der Schriftsteller Jerome Charyn geboren. Seine Eltern waren Immigranten aus Osteuropa. Nach dem Abschluss der Schule studierte er in New York an der Columbia Universität Literaturwissenschaft und Geschichte. Das Studium schloss er mit einem Bachelor of Arts cum laude ab. Als Englischlehrer in New York verdiente er zunächst sein Geld. 1965 ging er nach Kalifornien um eine Stelle als Assistent Professor an der Stanford Universität anzunehmen. Bis 1968 arbeitete er in Stanford, ging jedoch zurück nach New York, da ihm eine Professur für Englisch angeboten wurde. Nach zwölf Jahren Arbeit als Professor in New York ging er an die Princeton Universität um dort als Dozent für Kreatives Schreiben zu arbeiten. Zur Zeit unterrichtet Jerome Charyn als Professor für Filmgeschichte an der American University of Paris. Er pendelt zwischen Paris und New York und hält sich gerne in Brüssel auf. Neben dem Schreiben ist sein Hobby das Tischtennisspielen.

Der Schriftsteller
Jerome Charyn ist bekannt als Autor von über vierzig Büchen. Er ist unter anderem Verfasser von Romanen, Kinderbüchern und Liedtexten für Georges Moustaki. Auch Essays und Comicszenarien gehören zu seinem Repertoire. Bereits mit zarten 27 Jahren brachte er seinen ersten Roman „Once upon a Droshky“ heraus. Jerome Charyn ist auch Autor einer Kriminalbuch Reihe: „Isaac-Sidel“. In dieser Reihe geht es um verschiedene Verbrechen in New York mit einem einheitlichen Protagonisten, dem jüdischen Polizisten Isaac Sidel. In seinen Büchern sind Autobiographische Aspekte zu finden. Insbesondere in den Romanen: „The Dark Lady from Belorusse“ aus dem Jahr 1997 und „The Black Swan“ aus dem Jahr 2000. Er brachte auch Biographien heraus, wie zum Beispiel die Biographie von Quentin Tarantino, indem er sich mit den harschen Bedingungen seines Lebens auseinander setzt. Sein letztes Werk ist, „The secret life of Emily Dickinson“. Es ist erst 2010 erschienen.