Jesuskind: Legenden und Glauben

Die Geschichte des Jesuskind ist dem christlichen Glauben zuzuordnen und steht noch heute für Reinheit, Erlösung und Sündenfreiheit.


Die Jungfrau Maria war eines Tages schwanger mit dem Kind Gottes, Jesus. Josef und Maria waren gerade auf dem Weg zu einer Volkszählung, als Maria merkte, dass ihr unwohl zu Mute ist und sie sich hinlegen sollte. Nachdem die Beiden eine Unterkunft suchten, aber leider keine fanden und Maria es immer schlechter ging, fanden sie zwar keine Unterkunft, aber einen Stall, wo Maria sich auf Heu legte und die Geburt begann.
In dem Moment wo das Jesuskind zur Welt kam, ging über Bethlehem ein Stern auf. Diesen Stern sahen die Heiligen Drei Könige. Diese wunderten sich über den seltsamen aufgehenden Stern und folgten diesem dann. Ihre Suche endete beim Stall, wo Jesus gerade zur Welt gekommen ist. Die drei Könige hießen Kaspar, Melchior und Balthasar. Jeder von ihnen hatte auch ein Geschenk mit für das Jesuskind. Die drei schenkten Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Heutzutage wird die Geburt Jesus an Weihnachten gefeiert
Nachdem Jesus geboren wurde, verbreitete er den christlichen Glauben. Mit der Verbreitung des christlichen Glaubens wollte er zeigen, dass Gott gütig ist. Als Beweise gelten dafür, dass Gott Kranke heilen kann und Wasser zu Wein verwandelt wird.
Im Alter von 33 wird Jesus gekreuzigt. Als Beweis dafür gibt es heute noch den sogenannten Karfreitag. Nach der Sage soll Jesus aber nach drei Tagen auferstanden sein, dem heutigen Ostersonntag, welcher eben aus diesem Grund als Feiertag noch heutzutage gilt.

Weitere Legenden zu dem Jesuskind
Nach der Legende von Antonius von Padua, der das Kind in den Armen hielt, soll das Jesuskind so viel Wärme, Fröhlichkeit und Kraft Gottes in sich getragen haben, dass es strahlte und zwar so sehr das der Gastgeber ein Feuer vermutete.
In einer anderen Legende heißt es, dass das Jesuskind den Märtyrer Christophorus taufte. Ein Märtyrer ist ein Mensch, der aus Liebe zu Gott und um zu bekennen zu seinem Glauben, sich selber umbringt oder auch glaubt er müsse durch einen besonders schmerzhaften Tod sterben. Die Taufe des Märtyrer Christophorus soll stattgefunden haben, als der Märtyrer das Kind über einen Fluss getragen hat.