Joggen mit Kopfhörer ist ein Trend, der sich im Deutschland immer weiter verbreitet – doch nicht jeder Knopf im Ohr ist geeignet, viele fallen heraus.
Beim Joggen mit Kopfhörern ist neben der Qualität, die besondere Eignung des verwendeten Gerätes ausschlaggebend, damit nicht alle fünf Schritte der Knopf neu ins Ohr gesteckt werden muss. Bügelkopfhörer eignen sich sehr gut, die sogenannten In-Ear-Kopfhörer sind ebenfalls zu empfehlen. Allerdings sollte bei der Einstellung der Lautstärke darauf geachtet werden, dass der Kopfhörer nicht zu laut ist, um einen Schaden am Trommelfell zu vermeiden.
Kopfhörer – unerlässlich für Musikgenuss beim Joggen
- Musik hören ist gerade beim Sport ein Genuss – es verkürzt die Zeit und mit der Zusammenstellung der richtigen Lieder kann auch ein Zeitplan ohne den lästigen Blick auf die Uhr eingehalten werden. Joggen mit Kopfhörer hat sich deshalb zu einer beliebten Variante im Gegensatz zum langweiligen Laufen ohne Musik entwickelt, doch ein Problem stellen in den meisten Fällen die Kopfhörer dar, da sie bei den rhythmischen Bewegungen gerne aus den Ohren fallen.
- Viele Hersteller haben den Trend erkannt und bieten spezielle Kopfhörer für sportliche Aktivitäten an, die nicht mehr alle fünf Meter neu befestigt werden müssen. Bügelkopfhörer liegen rund um das Ohr herum an, das Ohr selbst stützt sie ab, sodass sie beim Joggen nicht vom Ohr rutschen können. Ähnlich funktionieren Nackenbügel-Kopfhörer, hierbei verbindet ein leichter Kunststoffbügel im Nacken den Kopfhörer, der fest auf dem Ohr aufliegt. Die dritte interessante Variante der Kopfhörer ist der In-Ear-Kopfhörer. Diese passen sich mittels eines (meistens) Silikonstopfens exakt der Hörmuschel an und sitzen somit so fest, dass das Joggen mit Kopfhörer kein Problem mehr darstellt.
Worauf beim Joggen mit Kopfhörer noch geachtet werden sollte
- Um gut mit Musik zu laufen, sollte diese einen einigermaßen gleichmäßigen Takt haben und nicht von Lied zu Lied schwanken – es sei denn, ein wechselnder Lauftakt ist gewünscht, dann ist die Musik durch unterschiedliche Rhythmen gut darauf abstimmbar. Ein weiterer Vorteil für den Sport mit Musik ist die Möglichkeit, diese so zu gestalten, dass eine Uhr überflüssig wird und die Titel den Verlauf der Strecke vorgeben, das ist natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann genial.
- Die Einstellung der Lautstärke kann so sein, dass die Umgebungsgeräusche ausgeblendet sind, dabei darf die Musik allerdings nicht so laut werden, dass ein Schaden am Trommelfell entsteht, ganz abgesehen davon, dass das vollständige Ausblenden von Außengeräuschen auch nicht ganz ungefährlich ist. Werden Warnsignale nicht gehört, zum Beispiel die Hupen von Autos, das Martinshorn von Polizei, Feuerwehr und/oder Krankenwagen oder auch Warnrufe von Passanten, kann es leicht geschehen, dass der Jogger in einen Unfall verwickelt wird – dann ist das Joggen mit Kopfhörer zur Falle geworden.