Jonglieren mit Keulen lernen

Wer das Jonglieren mit Keulen erlernen will, braucht nicht nur die richtige Keule sondern vor allem viel Geduld, denn Keulenjonglage erlernt man nicht im Schlaf.


Noch bevor man damit anfangen kann, das Jonglieren mit Keulen zu erlernen, muss man sich das passende Werkzeug dazu besorgen. Alle Jonglier-Keulen sind gleich aufgebaut, sie haben ein meist leicht abgeflachtes Top, einen Körper und einen Griff, an dessen unterem Ende sich der so genannte Knob, eine kugelförmige Verdickung, befindet. Im Gewicht ähneln sich die verschiedenen Keulen, es gibt jedoch kürzere und längere Keulen. Hierbei gilt die Faustregel, je kürzer die Keule, desto schneller die Drehung. Für einen Anfänger eignen sich von daher eher längere Keulen, da er die Drehung der Keule erst einmal kennen lernen muss.

Die ersten Übungen

  • Der erste Schritt auf dem Weg, das Jonglieren mit Keulen zu beherrschen, ist das korrekte Anfassen der Keule. Anfänger neigen dazu, die Keule am Knob festhalten zu wollen. Die Keule ist jedoch viel zu schwer um daran vernünftig gehalten oder gar geworfen zu werden. Die Hand gehört dementsprechend ziemlich genau in die Mitte des Griffs, dann liegt die Keule stabil.
  • Nun kann allerdings immer noch nicht mit dem eigentlichen Jonglieren begonnen werden, denn zunächst muss einmal ein Gefühl für die Flugbahn der Keule entwickelt werden. Hierzu nimmt man nur eine Keule in die bevorzugte Hand und beginnt nun das Werfen zu üben.
  • Man stellt dabei schnell fest, dass die Keule beim Hochwerfen zu rotieren beginnt. Allein die sich drehende Keule mit der bevorzugten Hand wieder aufzufangen, braucht ein wenig Übung.

Die Keulen richtig werfen

  • Sobald man ein Gefühl für die Drehung der Keule entwickelt hat, kann man Schritt zwei auf dem Weg zum Jonglieren mit Keulen machen. Die Keule muss nun richtig geworfen werden.
  • Startet man mit der rechten Hand, muss sie diagonal nach links oben geworfen und mit der linken Hand wieder aufgefangen werden. Von links wird sie dementsprechend diagonal nach rechts oben geworfen.
  • Erst wenn diese Technik beherrscht wird, kann eine zweite Keule dazu genommen werden. Die zweite Keule muss dabei dann die Wurfhand verlassen, wenn die erste ihre höchsten Punkt in der Flugbahn erreicht hat. Auf die gleiche Art wird später, wenn das Jonglieren mit zwei Keulen gelingt, die dritte Keule in die Jonglage integriert.