Kakerlaken Bekämpfung: Einziger Ausweg Pestizide

Kakerlaken in der Küche sind nicht nur unappetitlich, sondern auch unhygienisch. Wie Sie bei der Kakerlaken Bekämpfung vorgehen sollten.


Die Kakerlake, auch Schabe genannt, erinnert an einen Käfer und hat einen sehr flachen Körper, dadurch kann sie auch schnell in kleinen Ritzen verschwinden, wenn sie durch Licht gestört wird. Sie hat sehr lange Fühler, die etwa einem Drittel der Körperlänge entsprechen. Die Farbe changiert von dunkelbraun bis schwarz. Das Tier kann bis zu 2,5 Zentimeter lang werden. Weibchen und Larven haben keine Flügel, Männchen dagegen schon, können aber nicht fliegen.

Woher kommen sie?
Meist holt man sich Kakerlaken über Lebensmittelverpackungen oder gebrauchte Kühlschränke und Mikrowellen ins Haus – entgegen vieler Gerüchte hat ein Kakerlakenbefall also nichts mit einem unhygienischen Lebenswandel zu tun. Trotzdem sollte man, sobald man festgestellt hat, dass man Kakerlaken hat, von nun an unbedingt alle Lebensmittel sorgfältig verschließen – auch wenn sie sich im Schrank befinden. Denn die Tiere sind Vorratschädlinge und können Krankheiten wie Durchfall, Salmonellen oder Pilzerkrankungen übertragen und Allergien auslösen. Wer testen will, ob sich in seiner Küche Kakerlaken tummeln, sollte einmal nachts unvermittelt das Licht anschalten. Sie sind nämlich nachtaktiv und meiden das Licht soweit es geht.

Kakerlaken Bekämpfung?
Die wirkungsvollste Möglichkeit der Kakerlaken Bekämpfung, sind Pestizide. Die sind aber auch für den Menschen giftig – außerdem erwischt man damit nur die Tiere, die mit dem Gift in Kontakt gekommen sind, nicht aber die Kakerlaken, die sich zu verstecken wissen. Also muss ein Kammerjäger ran und das mehrmals, damit man sichergeht, dass wirklich alle Kakerlaken tot sind.  Deswegen ist das auch eine recht teure Lösung.
Es gibt allerdings auch ungiftiges Pulver, das die Kakerlaken fressen. Da sie Kannibalen sind, werden später die durch das Gift geschwächten Schaben auch gefressen – dies dauert aber recht lange und ist nicht hundertprozentig sicher.
Ein anderer Weg ist es, die Schlupflöcher mit Borsäure zu besprühen, Schabenklebefallen helfen dagegen meist nicht.

Niemals Kakerlaken zertreten?
Der Mythos, dass man Kakerlaken keinesfalls zertreten sollte, weil man dann die Eier unter dem Schuh hat und sie so weiterverbreitet, stimmt übrigens nicht. Die Schabenmutter trägt zwar ihre Eier auf dem Rücken, diese werden bei einem Tritt aber nartülich ebenfalls zerstört. Trotzdem ist dies keine gute Methode der Kakerlakenplage Herr zu werden. Erstens ist es wenig human, zweitens ist es nie nur eine Kakerlake, die ihr Unwesen in der Küche treibt, sondern immer deutlich mehr.