Kalorien im Bier: So kommt's zum Bierbauch

Über Bier besitzen die Menschen seit Jahrhunderten die Vorstellung, dass es ein Getränk zur Förderung der Gesundheit ist – man vergisst dabei schnell die zahlreichen Kalorien im Bier.


Eigentlich liefert Bier dem Körper weniger Kalorien als beispielsweise Wein, manche Biersorgen haben sogar weniger Kalorien als Apfelsaft. Dennoch hat Bier einen großen Nachteil, es regt den Appetit an und man wird hungrig. Wer als Bier-Fan ein bisschen Kalorien sparen möchte, der greift am Besten zu einem alkoholfreien Bier, auch Light-Biere schmecken in der Zwischenzeit recht gut.

Kalorien im Bier
Am meisten Kalorien im Bier hat das Weißbier, nachdem mindestens die Hälfte des Bieres aus Weizenmalz besteht und dieses eine Menge Kalorien hat. Eine Flasche mit 500 Millilitern hat 240 Kilokalorien. Es gibt von dem Erdinger Weißbier auch eine alkoholfreie Variante. Zu den beliebtesten Biersorten, die auf vielen Partys gefunden werden, gehören das Beck´s Gold, Beck´s Normal und das Jever. Alle drei haben gleichviel Kalorien, in einer Flasche mit 330 Millilitern sind 132 Kilokalorien. Das Beck´s Lemon zählt als süßes Mädchenbier, das einem Radler ähnlich ist. Es liefert weniger Kalorien als ein normales Bier, obwohl es viel Zucker enthält. Hier sind in einer Flasche mit 330 Millilitern 122 Kilokalorien. Das Jever Light ist vom Geschmack her eher herb. Bei dem Jever Light werden pro Flasche ungefähr ein Drittel der Kalorien und die Hälfte des Alkoholgehalts gespart. Eine Flasche mit 330 Millilitern hat nur 86 Kilokalorien. Das Jever Fun und das Beck´s alkoholfrei sind beides alkoholfreie Biere, welche nur die Hälfte der Kalorien von dem Original haben. Eine Flasche mit 330 Millilitern enthält 59 Kilokalorien.

Der Bierbauch
Der Bierbauch ist realistisch betrachtet eine Legende. Die Kalorien im Bier sind im Vergleich zu Sekt und Wein relativ gering. Die geringen Kalorien im Bier kommen direkt nach Wasser und Tee. Nachdem Alkohol allerdings Appetit macht, kommen die Kalorien eher von dem Hunger. Deshalb wird meist vor dem Essen ein alkoholhaltiger Aperitif gereicht, der Appetit macht und die Verdauungssäfte anregt. Der Alkohol locker allerdings auch die Selbstkontrolle und die verlockt manchen dazu, etwas mehr zu essen wie gewohnt. Als Beispiel wird ein Bier zu einem Steak getrunken. Hier baut der Körper zuerst den Alkohol ab und die Energie von dem Steak wird nicht benötigt und in Fett umgewandelt. Der Köper hat nur einen Fettspeicher, aber keinen Alkoholspeicher.