Kann man eine Kur bei Erschöpfung beantragen?

Dies ist eine Frage, die sich bis heute sehr viele Menschen stellen. Oftmals finden sich bei einer Kur bei Erschöpfung zahlreiche Angebote wieder, damit sich der Patient erholen kann und neue Kraft schöpfen kann.


Eine Kur bei Erschöpfung dient der Unterstützung zur Genesung oder Heilung bei Krankheiten oder auch zum Aufbau der geschwächten Gesundheit. Meist findet so eine Kur in einem Kurort oder in Heilbädern statt. Kurorte sind Städte oder Gemeinen denen ein besonderes Prädikat zugesprochen wurde. Kurorte werden auch häufig als Badeorte bezeichnet und tragen deshalb häufig den Zusatz "Bad" vor dem eigentlichen Ortsnamen, zum Beispiel Bad Kissingen, Bad Lausick oder auch Bad Ems. In Deutschland gelten als besondere Prädikate ein Heilbad, ein heilklimatischer Kurort, Seebäder oder Orte mit Heilquellen.

Heilbad bei einer Kur bei Erschöpfung

Unter Heilbad bezeichnet man üblicher Weise ein See-Heilbad, ein Moor-Heilbad oder ein Thermal-Heilbad. In heilklimatischen Kurorten werden Wasserkuren nach Sebastian Kneipp durchgeführt, deshalb nennt man diese Orte auch Kneipp-Kurorte. Die Luft-Kur erfolgt in Form eine Klimatherapie. Dieses Prädikat wird in Deutschland am häufigsten verliehen. In Deutschland gibt es unzählige, offiziell anerkannte, Kurorte, die meisten davon sind in Bayern oder Baden-Württemberg zu finden. Eine Kur bei Erschöpfung wird im deutschen Gesetz als "Maßnahme der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation" bezeichnet.

Die Gesetze einer Kur bei Erschöpfung

Geregelt wird die Kur im Sozialgesetzbuch in den Paragraphen § 23 und § 24 unter "medizinische Vorsorgeleistungen". Eine Kur wird in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen getragen oder man erhält dafür zumindest einen Zuschuss Dies ist jedoch nur eine Kann-Bestimmung. Der Hauptträger der Kosten einer Kur ist die gesetzliche Rentenversicherung. Eine bekannte und beliebte Kur, ist die Mutter-Kind-Kur. Sie ist eine Sonderform und bezieht sich auf alle die ein Kind erziehen. Dies können gegebenenfalls auch Großeltern oder der Vater sein, deshalb gibt es auch die Bezeichnung Vater-Kind-Kur. Auch kann die Kur nur für die Mutter gelten und deshalb ohne Kind erfolgen. Die Dauer der Kur ist in der Regel auf 21 Tage festgesetzt. Diese kann verlängert werden, wenn dies aus Sicht der Krankenversicherung notwendig oder hilfreich ist. Wer solch eine Kur machen möchte, erkundigt sich am besten direkt bei seiner Krankenkasse, denn diese entscheiden über den Antrag.