Karrierekiller Liebelei – Die Beziehung am Arbeitsplatz

Eine Beziehung am Arbeitsplatz kann viel Ärger mit sich bringen. Im Berufsalltag gilt daher, Berufliches und Privates voneinander zu trennen.


Schon damals in der Schule war es schwer, eine Beziehung zu führen. Viele der Mitschüler schienen dagegen zu sein, oder fühlten sich persönlich beleidigt, wenn Paare händchenhaltend durch die Gänge schlenderten. Da gab es dann Gerüchte, Tuscheleien und ständige Beobachtung durch die Gemeinschaft. Zum Glück gehört das der Vergangenheit an. Oder etwa doch nicht? Nein, leider sind diese Zeiten nicht vorbei, denn auch im späteren Berufsleben ist es nicht leicht, eine Beziehung am Arbeitsplatz zu führen, wenn nicht gar strikt verboten. Ja, auch das soll es in einigen Berufszweigen geben.

Stress privat bedeutet: Stress geschäftlich

  • Erst kürzlich ergab eine Umfrage, dass ganze 17 Prozent der befragten Arbeitnehmer am Arbeitsplatz küssen, was bedeutet, dass Beziehungen unter Kollegen keine Seltenheit sind. Doch leider wird eine Partnerschaft auch immer wieder zum Karrierekiller, denn nicht umsonst gilt hier die Regel: Trenne Berufliches und Privates sorgfältig voneinander!
  • Streit mit dem Partner ist nicht nur ein oberflächliches Problem. Gerade, wenn es um eine handfeste Auseinandersetzung geht, tut beiden eine kleine Pause voneinander ganz gut. Wer sich ablenken will und einen klaren Kopf bekommen möchte, der stürzt sich dann in die Arbeit. Was ist aber, wenn auch auf der Arbeit der andere ständig in Sichtweite ist und man auch dort nicht richtig abschalten kann? In diesem Falle leidet unweigerlich die Arbeit. Geht das über lange Zeit, bekommt auch der Chef die Angelegenheit mit. Ein absoluter Karrierekiller!

Keine Geheimniskrämerei

  • Wer sich trotz aller Warnungen doch unweigerlich in seinen Kollegen verliebt, der entscheidet sich oftmals für den geheimen Weg. Gerade, wenn die Angelegenheit frisch und noch nicht absehbar ist, ob etwas Dauerhaftes aus der Affäre wird, ist es besser, nichts nach außen dringen zu lassen.
  • Aber auch hier besteht die Gefahr, dass Kollegen die Beziehung mitbekommen. Gerade, wenn es der Chef aus Versehen in Erfahrung bringt, kann es passieren, dass er sich hintergangen fühlt. Denn immerhin ist es seine Firma, und daher wird er auch erwarten, über alles informiert zu werden, was zwischen seinen Kollegen passiert. Auch, wenn Ihnen das als unangebrachte Einmischung erscheinen mag. So wird Ihre heimliche Beziehung am Arbeitsplatz zum Karrierekiller und schadet Ihrem Ruf!

Beziehung am Arbeitsplatz: Weitere Gefahren

  • Es gibt sie überall: Neider. Auch, wenn es nicht so ist, dass Sie und Ihr Partner oder Ihre Partnerin sich gegenseitig Projekte, Aufträge und anderes zuspielen, so werden böse Zungen Ihnen das trotzdem stets unterstellen. Solch einer Falle kann man kaum aus dem Weg gehen. Riskieren Sie also nicht, demnächst von vielen Mitarbeitern als nicht teamfähig oder Gegenspieler abgestempelt zu werden.
  • Endlich Feierabend! Wer allerdings auch dann mit seinem Partner aus der Firma zusammenhockt, der erliegt der Gefahr, nicht abschalten zu können. Die Gemeinsamkeit Arbeitsplatz verleitet nur allzu sehr dazu, auch noch nach Feierabend über dieses oder jenes aus dem Beruf zu diskutieren. Eine entspannte Auszeit ist dann kaum zu bekommen. Entweder trennt man hier Berufliches und Privates strikt, oder man macht sich im Vorfeld über die Beziehung Gedanken.
  • Aber ganz davon abgesehen kann nicht nur die Beziehung ein Karrierekiller sein, sondern auch der berufliche Alltag reines Gift für die Beziehung. Wer ehrlich ist, gesteht sich ein, dass es doch eh viel besser ist, beim Partner über die Kollegen zu lästern, ohne dass er den Wahrheitsgehalt der eigenen Ausführungen überprüfen kann!