Katze stubenrein erziehen: Tipps und Tricks

Da Katzenexkremente nicht nur intensiv und beißend im Geruch sind, sondern sich auch dauerhaft halten, sollte man möglichst früh seine Katze stubenrein erziehen.


Ausgehend davon, dass eine Katze gesund ist, ist es möglich, sich den Naturinstinkt zunutze zu machen. Kommt ein junges Tier in den Haushalt, das die Möglichkeit hatte, eine gewisse Zeit bei seiner Mutter zu bleiben, ist dies meist schon stubenrein. Das Muttertier selbst konnte die Katze stubenrein erziehen. Damit das junge Kätzchen sauber bleibt, richtet man dem Tier einen festen, ständig zugänglichen Platz für seine Notdurft ein. Hilfreich sind natürlich Tipps und Infos vom Züchter, sofern vorhanden.

Eine ältere oder verwaiste Katze stubenrein erziehen
Häufig holen sich Menschen Katzen auch aus Tierheimen, die sehr dankbar für ein neues und gutes Zuhause des Tieres sind. Je nach den Umständen, unter denen das Tier vorher lebte, muss man selbst die Katze stubenrein erziehen. Auch hier gilt, unbedingt einen dauerhaft zugänglichen und fixen Ort zu finden, wo man ein Katzenklo aufstellt. Wer den Standort öfter wechselt, wird massiv Probleme bekommen, da Katzen Gewohnheitstiere sind. Konnte man seine Katze stubenrein erziehen und hat keinerlei Anlass den Katzenklo-Ort zu wechseln, sollte man dies lieber unterlassen. Sie an einen anderen Ort umzuerziehen kann gelingen, aber je nach Alter und Charakter des Tieres auch völlig misslingen.

Nur mit Geduld kann man eine Katze stubenrein erziehen
Die wichtigste Eigenschaft, um eine Katze stubenrein erziehen zu können, ist die Geduld des Besitzers. Manche Menschen haben Glück und das einmalige Hineinsetzen der Katze in das Klo reicht aus. Bei anderen Tieren muss dies immer wieder gemacht werden. Dabei ist es äußerst vorteilhaft, wenn die Besitzer von Katzen die nötige Zeit haben, denn man muss schnell reagieren können, wenn das Tier sich an anderer Stelle im Wohnbereich erleichtern möchte. Passiert es trotzdem, dann ist die Stelle am besten mit Essigwasser zu reinigen, da der intensive und ungeliebte Geruch sowohl Hunde wie Katzen von erneuter Nutzung dieser Stelle abhält. Auf frischer Tat ertappt, schnappt man die Katze mit einem deutlichen Schreckgeräusch oder lautem Nein und setzt sie ins Katzenklo. Nutzt die Katze aber ihr Klo, lässt man sie allein und streichelt sie anschließend lobend. Um dem Tier den Start zu erleichtern ist empfehlenswert, das Katzenklo erst später zu reinigen. Der Geruch hilft der Katze, den Ort für sein Geschäft später wieder zu finden. Wenn alle Bemühungen misslingen, muss man auf Ursachenforschung gehen. Protest, Trauer oder Markierungsdrang können Ursachen sein.