Kein Sandkastenspielzeug aus Fernost kaufen

Gerade im Frühling und Sommer brauchen Kinder eine große Auswahl an Sandkastenspielzeug. Doch Vorsicht: Nicht alles ist gesund.


Wenn der Frühling seine wärmenden Strahlen aussendet, am blauen Himmel wieder die Schäfchenwolken ihre langsamen Runden drehen und die Pflanzen wieder ihre wunderbare Farbenpracht zeigen, kann auch der Sandkasten wieder eingeweiht werden. Ziehen Sie Ihr Kind wetterfest an und es kann losgehen. Schon bald werden Sie den ersten Sandkuchen der Saison angeboten bekommen.

Selbst kreativ werden

  • Natürlich brauchen Kinder eine gewisse Auswahl, damit es nicht langweilig wird. Neben den obligatorischen Förmchen in unterschiedlichen Farben und Größen bedarf es – je nach Charakter Ihres Kindes – auch noch weiteres Spielzeug.
  • Mag Ihr Kind Bob den Baumeister? Dann sollten Sie Bau- und Konstruktionsmaschinen besorgen, vielleicht einen Bagger, eine Mischmaschine und einen Kipper. Sogar für kleine Mädchen gibt es Modelle in pinkfarbener Ausführung

Mit Sandkastenspielzeug spielen

  • Die Basis-Ausstattung für den Sandkasten besteht aus einem Eimer mit Sieb, einer Gießkanne, Schaufel, Rechen und diversen Förmchen. Damit kann Ihr Kind nach Herzenslust kreativ werden und seine Fantasie spielen lassen.
  • Bauen Sie zusammen eine spektakuläre Sandburg mit Wassergraben und Prinzessinnenturm. Oder Sie veranstalten einen Backwettbewerb und der Gewinner mit den meisten Sandkuchen gewinnt einen kleinen Preis. 

Auf Qualität achten

  • Nicht alles, was schön bunt ist, ist auch genauso gesund für Ihre Kinder. Wollen Sie neues Sandkastenspielzeug kaufen, sollten Sie unbedingt auf Qualität achten und gegebenenfalls ein paar Euro mehr ausgeben.
  • Denn in vielen günstigen Plastikprodukten aus Fernost sind gefährliche Weichmacher enthalten, die sogenannten Phthalate. Diese können Leber und Nieren schädigen. Besonders pikant: Sie werden durch Körperschweiß und Speichel gelöst, wenn Ihr Kind also an dem Spielzeug leckt, gelangen die Stoffe in den Körper. 
  • Wenn Sie neues Spielzeug kaufen möchten, sollte dieses die Aufschrift „phthalatfrei“ oder „PVC-frei“ haben. Im Zweifel sollten Sie den Fachverkäufer fragen. Auch ein genauerer Blick oder Schnüffeln hilft hier schon weiter. Riecht das Spielzeug streng oder unangenehm, sollten Sie lieber die Finger davon lassen.