Keine Angst vor der Nagelhautzange

Das Wort Nagelhautzange ist schon gewöhnungsbedürftig. Dass man mit dem Instrument allerdings wirklich vorsichtig sein sollte, lesen Sie hier.


Gegen die Problematik der zu weit auf den Nagel wachsenden Nagelhäute kann man einiges unternehmen. Wie Hilfreich schon beschrieben hat, ist es möglich, die beliebten Nagelhautentferner anzuwenden. Oder, bei wem das nichts bringt, der kann auch Nagelhautschere und Nagelhautzange benutzen. Ihnen mag es kalt den Rücken herunterlaufen bei dem Gedanken an Zangen, die die Nagelhaut abknipsen, aber es hört sich schlimmer an, als es tatsächlich ist. Auch in Maniküre- und Kosmetikstudios wird dieses Verfahren angewendet.
Das Werkzeug besteht meist aus rostfreien Stahl und ist sehr stabil. Maniküre-Experten raten dazu, unbedingt ein Gerät zum Entfernen der Nagelhaut im Schrank zu haben, wenn man ein Problem mit der Nagelhaut hat.

Vorsicht walten lassen
Eine Nagelhautschere ist, ganz im Gegenteil zur allgemeinen Annahme, besonders sanft. Stäbchen und Holzstücke können die Haut teilweise extrem verletzen und einreißen beim Zurückschieben.
Und oftmals ist die Haut so weit über den Nagel hinausgewachsen, dass das nur wenig Besserung bringt. Mit den Scheren verfahren sie ebenfalls sehr vorsichtig, denn bei zu grober Anwendung kann man sich natürlich auch hiermit verletzen. Mit einer Nagelhautzange sollten sie so wenig Haut wie möglich zwischen die Spitzen nehmen und abknipsen. Gehen Sie zu weit in die Haut hinein, dann kann es zu Entzündungen und Blutungen kommen. Damit die Behandlung mit den Instrumenten einfacher gelingt, ist ein guter Rat, die Finger vorher in warmen Öl wie Olivenöl einweichen zu lassen. Das macht die Haut flexibler und pflegt gleichzeitig die gesamten Finger.

Wichtig: Desinfizieren
Nach der Behandlung ist eine desinfizierende Creme oder ein Spray nicht falsch. Sollten Sie das nicht zur Hand haben, waschen Sie sich die Hände unbedingt gründlich und pflegen sie Nagel und Haut mit den passenden Produkten danach. Wie zum Beispiel Nagelöl, einer reichhalten Handcreme oder den Nagelpflegestiften.
Sollten Sie sich aber bei der ganzen Sache nicht wohlfühlen, so raten wir lieber dazu, ein Kosmetiksalon aufzusuchen und es sich dort machen zu lassen. Damit ist man automatisch in sicheren Händen und kann es nach ein paar Malen vielleicht mit gewonnener Erfahrung selbst zu Hause machen.