Keratosen und Elastosen

In Hautarealen, die stark der Sonne ausgesetzt sind, treten vermehrt Keratosen und Elastosen auf. Die Merkmale sind raue und schuppige Hautregionen. Wie diese entstehen und was man dagegen tun kann, erfahren Sie hier.


Aktinische (durch Strahlung hervorgerufene) Keratosen und Elastosen treten in stark lichtexponierten Hautarealen auf. Sie werden aber meist erst nach vielen Jahren der intensiven Sonnenbestrahlung sichtbar, meist ab dem 50. Lebensjahr. Bei Keratosen handelt es sich um eine Verhornungsschädigung der Keratinozyten, diese äußern sich in rauen, schuppigen und unebenen Hautveränderungen. Elastosen bilden sich dagegen in der Dermis als Folge der Verschiebung des Kollagen- und Elastinstoffwechsels. Elastosen zeichnen sich durch vermehrte Faltenbildung und unregelmäßige Pigmentierungen aus. Keratosen und Elastosen können als Vorstufe von Hautkrebs (heller Hautkrebs) auftreten, jedoch besteht auch die Möglichkeit, dass sie sich vollständig zurückbilden. Formen von Keratosen und Elastosen treten insbesondere auch nach langjährigem Nikotinkonsum auf.