Keuchhusten Impfung - lebensbedrohliche Gefahr für Kinder

Die Kinderkrankheit Keuchhusten ist, obwohl eine Impfmöglichkeit vorhanden ist, immernoch eine der häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern. Diese leiden sehr unter dem schmerzenden Husten. EIne Keuchhusten Impfung ist trotzdem immer zu empfehlen.


Keuchhusten ist eine schwere Krankheit, die die Kinder quält und betroffenen Familien oft schlaflose Nächte bereitet. Pertussis, wie die Krankheit im medizinischen Fachausdruck bezeichnet, gehört trotz Impfmöglichkeit immer noch zu den häufigsten Infektionskrankheiten bei Kindern. Besonders Säuglinge, aber auch Kinder gelten als gefährdet, da sie keine schützenden Antikörper besitzen.

Säuglinge besonders gefährdet
Daher treten Todesfälle im Zusammenhang mit Keuchhusten vor allem bei Säuglingen während des ersten Lebensjahres auf. Da die Ansteckung über Tröpfcheninfektion erfolgt, verbreitet sich das Bakterium sehr leicht. Es dringt über die Atemwege in den Organismus ein und siedelt sich dort an. Keuchhusten beginnt mit Schnupfen und Heiserkeit. Erst nach zwei Wochen kommt es zu den stakkatoartigen Hustenanfällen, die der Krankheit ihren Namen gaben. Im schlimmsten Fall kann ein solcher Anfall zu einem Atemstillstand führen. Das Krankheitsbild verschlimmert sich auch, wenn eine eitrige Bronchitis oder eine Lungenentzündung hinzukommen.

Impfung ab dem zweiten Lebensmonat
Das alles muss jedoch nicht sein. Denn gegen Keuchhusten gibt es eine Impfmöglichkeit. Die Keuchhusten Impfung wird sogar allgemein empfohlen und kann bereits ab dem zweiten Lebensmonat erfolgen. Nach der ersten Keuchhusten Impfung muss das Verfahren im Abstand von vier bis acht Wochen zweimal wiederholt werden. Eine vierte Impfung erfolgt dann zwischen dem 12. und 14. Lebensmonat. Nicht selten erfolgt die Impfung gegen Keuchhusten auch gleichzeitig mit einer Immunisierung gegen Diphtherie, Tetanus, Poliomyelitis, Haemophilus (HIB) und Hepatitis B.

Wann sollte nicht geimpft werden?
Bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Bestandteile des Impfstoffes sollte natürlich nicht geimpft werden. Auch bei fieberhaften und akuten Erkrankungen ist die Impfung aufzuschieben. Gerade wenn schon einmal bei einer früheren Keuchhustenschutzimpfung schwere allergische Reaktionen, hohes Fieber oder Krämpfe aufgetreten sind, sollte man das Risiko gegen den Nutzfaktor einer solchen Impfung sorgfältig abwägen. Auch Kinder mit einer fortgeschrittenen Erkrankung des Nervensystems sollten nicht gegen Keuchhusten geimpft werden.

Reaktionen auf Impfstoff
Normalerweise verträgt man die Keuchhusten-Impfung aber gut. Es kann allerdings zu Reaktionen wie Rötungen, Schwellungen oder auch Schmerzen an der Injektionsstelle kommen. Diese sollten aber innerhalb von wenigen Tagen wieder abklingen. Auch Fieber kann auftreten.

Impfstoffe mittlerweile gut verträglich
Da es sich beim Keuchhusten um eine schwere Erkrankung handelt, deren Ausheilung viel Zeit benötigt, sollten Sie Ihr Kind impfen lassen. Denn gerade für Säuglinge und auch für kleine Kinder kann der Keuchhusten eine lebensbedrohliche Gefahr darstellen. Im Laufe der Jahre konnte die Verträglichkeit der Impfstoffe auch gesteigert werden.