Kinesiologie Übungen: Muskelblockaden beheben

Bei der Kinesiologie werden die verschiedenen Muskelgruppen des Körpers zunächst Tests unterzogen um anschließend mögliche Muskelblockaden mittels bestimmter Übungen zu beseitigen. Ziel dieser Behandlung ist es, das natürliche Energiegleichgewicht im Körper wieder herzustellen.


Die Lehre der Kinesiologie befasst sich mit dem Energiefluss im menschlichen Körper, speziell den Muskeln. Wird dieser beeinträchtigt, stellt sich Unwohlsein ein und es kommt zu Erkrankungen. Diese Therapieform vereint Akupunktur, Chiropraktik, Bewegungs- und Ernährungswissenschaften, um das seelische und körperliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Innerhalb der Kinesiologie gibt es verschiedene Unterteilungen, welche sich zum Teil mit voneinander abgegrenzten Gebieten, wie beispielsweise Übergewicht oder Konzentrationsschwäche, beschäftigen.
 
Durchführung:
Mithilfe von Muskeltests werden eventuell vorhandene Muskelblockaden, welche den Energiefluss beeinträchtigen, gefunden. Bei diesen Untersuchungen wird gemäßigter Druck auf bestimmte Muskeln ausgeübt. Sind diese gesund, so halten sie stand, sind sie jedoch blockiert, so geben sie nach. Um die Energie wieder fließen zu lassen, können die Kinesiologen entweder Reflexpunkte massieren, verschiedene Entspannungsübungen durchführen oder dem Patienten verbesserte Ernährungs- und Bewegungskonzepte verordnen. 

  

Wirkung:
In der Regel wirken Kinesiologie Übungen vor allem entspannend und sollen dazu beitragen, die Energie innerhalb des Körpers wieder fließen zu lassen. Meist wird sie präventiv eingesetzt, um die Gesundheit zu erhalten, kann aber auch den Heilungsprozess günstig beeinflussen. 

  

Einschränkungen:
Die Auswertung des Muskeltests bedarf ausreichender Erfahrung des Therapeuten, da dieser trotz relativ weitem Interpretationsspielraum richtig diagnostizieren sollte, um geeignete Therapien einzuleiten. Bei ernsthaften Erkrankungen können Kinesiologie Übungen unterstützend wirken, nicht aber eine ärztliche Behandlung ersetzen.
Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Das gesamte Verfahren gilt nicht als wissenschaftlich anerkannt.