Kiwano essen - so gehts richtig

Exotische Früchte kommen auch in unseren Breiten immer mehr auf den Tisch - wer eine Kiwano essen möchte, der sollte für einen milderen Geschmack die Kerne der Frucht entfernen.


Die Kiwano hat den hübschen botanischen Namen Cucumis metuliferus. In Deutschland ist sehr eher bekannt unter den Namen Hornmelone, Horngurke, Stachelmelone oder auch Igelgurke. Man kann sie im gut sortierten Obst- und Gemüseladen das ganze Jahr über bekommen. Allerdings ist die Frucht hier bei uns noch nicht besonders gut bekannt. Auch wie man die Kiwano essen soll, stellt so manchen Genießer vor ein Rätsel. Für viele Menschen bedeutet das Essen einer Kiwano auch eine Art Herausforderung, denn das Fruchtfleisch ist doch recht glibberig und man braucht schon etwas Überwindung, um es zu genießen. Der Geschmack belohnt aber jeden.

Ein leckerer Genuss

  • Eine Kiwano essen sollte man am besten pur ohne jegliche weitere Zutaten. Dazu wird einfach die Frucht in der Mitte durchgeschnitten und das grüne Fruchtfleisch mitsamt den Kernen ausgelöffelt. Je nachdem, wann eine Kiwano geerntet wurde oder auch nach dem Anbaugebiet, schmeckt die Frucht unterschiedlich. Es hat den Anschein, als wenn die Enzyme den Geschmack der Frucht beeinflussen.
  • Manche behaupten die Kiwano wäre so sauer, dass sich beim Genießen sämtliche Schleimhäute im Mund zusammenziehen. Dies liegt unter Umständen auch an den Kernen, die essbar sind. Wer die Kerne vom Fruchtfleisch trennt, der beschreibt den Geschmack der Kiwano als eine Mischung aus Gurke und Melone. Diese Geschmacksrichtung ist typisch für Kürbisse, wozu die Kiwano zählt. Wie man also deutlich sieht, ist das Kiwano genießen in verschiedenen Varianten möglich.

Kiwano essen, ohne auf Kerne zu beißen

  • Wer beim Kiwano essen auf die Kerne verzichten möchte, der sollte am besten folgendermaßen vorgehen. Die Frucht wird in der Mitte durchgeschnitten. Danach löst man das Fruchtfleisch von der ungenießbaren Schale. Dieses grüne Fruchtfleisch gibt man in ein feines Küchensieb. Mit einem Passierstab drückt man dann das Fruchtfleisch durch das Sieb in eine Schüssel. Dies macht man solange, bis im Sieb nur noch die glasigen Kerne zurückbleiben.

 

  • Das so hergestellte Fruchtmus kann vielfältig weiterverwendet werden. Kiwano essen ist ein Genuss, den man sich unbedingt gönnen sollte, denn der Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen ist sehr hoch.