Klangspiele und Windspiele: Feng Shui für den Garten

Klangspiele sind nicht nur schön anzuhören, sondern sollen zudem den Energiefluss des Menschen stärken.


Harmonisch aufeinander abgestimmte, seichte Klänge wirken sich äußerst positiv auf Geist und Körper des Menschen aus. Aus diesem Grund werden Klangspiele schon seit Jahrhunderten bei Feng-Shui angewandt.

Heute gibt es eine schier unglaubliche Auswahl an Klang- und Windspielen, die Menschen durch ihre melodischen Klänge träumen lassen. Ob im Haus, auf dem Balkon oder im eigenen Garten angebracht - sie verleihen ihrer Umgebung das gewisse Etwas. Zudem soll die innere Energie durch die Klangspiele aufgebaut und vor dem Entweichen aus dem Körper geschützt werden.

Nachbarn
Auch die Größe der Klang- und Windspiele ist sehr vielfältig. Kleine erzeugen meist leise, seichte Töne, während große Klangspiele ein Gewitter simulieren können. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig zu wissen, dass große Windspiele, die im Garten angebracht werden, nicht selten zu Nachbarschaftsstreitigkeiten führen. Grund ist oftmals eine starke Lärmbelästigung, welches per Gesetz zwischen 22 und 6 Uhr verboten ist, da es die Nachtruhe einzuhalten gilt. Um solche Unannehmlichkeiten zu vermeiden sollten Sie lieber zu einer kleineren Variante für den Garten greifen oder das Klangspiel in den Abendstunden immer abbauen.

Gongs
Der japanische Garten ist für seine Ruhe und Zeitlosigkeit bekannt. Ein wichtiges dekoratives Element bilden dabei nicht nur Bambus und zierliche Wasserspiele, sondern auch Gongs. Sie sind das Fernost-Symbol schlechthin und nicht jeder kann damit aufwarten. Sie machen Ihren Garten nicht nur zu einer kreativen und individuellen Oase der Entspannung sondern verhelfen ihm zu einer Schlichtheit und Einzigartigkeit. Gongs wirken durch ihre mächtige Scheibe sehr imposant und ziehen jeden Blick auf sich.

Allgemein
Gongs haben runde Schreiben, zumeist aus Metall, die frei hängend an Gestellen angebracht werden. Es ist ein Klanginstrument beziehungsweise Schlaginstrument, das seinen Ursprung im indonesisch-malaiischen Kulturkreis findet.
Gongs sind mit ihrem unverwechselbaren Klang längst in den westlichen Alltag eingezogen. Klangbeispiele sind die Schulklingel, Lautsprecherdurchsagen auf Bahnhöfen sowie der Signalton bei einem Boxkampf oder der Nachrichten im Fernsehen und Radio.

Der Klang des Gongs wirkt hypnotisierend, durchdringend und monoton. Er wird aus diesem Grund auch bei Klangtherapien und Massagen eingesetzt, um den Patienten zu Entspannen und aus dem stressigen Alltag zu holen. Der Gong ist das einzige Schlaginstrument, welches keine rhythmisierende Musik erzeugen kann.